{"id":101,"date":"2011-06-04T01:47:00","date_gmt":"2011-06-03T23:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mtbonline.de\/australien\/2011\/06\/04\/kalbarri-national-park-15-05-2011\/"},"modified":"2011-06-04T01:47:00","modified_gmt":"2011-06-03T23:47:00","slug":"kalbarri-national-park-15-05-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/australien\/2011\/06\/04\/kalbarri-national-park-15-05-2011\/","title":{"rendered":"Kalbarri National Park &#8211; 15.05.2011"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 1 &#8211; 13.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir wachten auf, schauten aus dem Auto und sahen weitestgehend grauen Himmel. Schon Nachts tropfte es hin und wieder leicht aufs Dach. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und einem kurzen Abstecher zu einem weiteren Aussichtspunkt, an dem es dann auch Toiletten gab :), fuhren wir zum eigentliche Ort Kalbarri.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Wie schon in den anderen kleineren Orten entlang der Westk\u00fcste seit Perth gabs auch hier ausser den Ferienh\u00e4usern einiger Australier nicht sehr viel zu sehen &#8211; die Landschaft nat\u00fcrlich ausgenommen. Da wir es jedoch bei diesem Wetter nicht f\u00fcr besonders sinnvoll hielten, die Sehensw\u00fcrdigkeiten des angrenzenden National Parks zu besuchen, stellten wir uns an einem BBQ Platz in Strandn\u00e4he unter und warteten auf Sonne. Tim reparierte einen Blinker und betrieb weitere Pflege am Auto, w\u00e4hrend Doreen weiter im Reisef\u00fchrer la\u00df, Blog schrieb oder eben einfach nur schlief. Allerdings sollte an diesem Tag keine Wetterbesserung in Sicht kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 2 &#8211; 14.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sehr fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen wurden wir nach einer unruhigen Nacht vom ersten wirklich unh\u00f6flichen Ranger geweckt. Allerdings schien das nur eine Art Teilzeitjob f\u00fcr den Herren gewesen zu sein. Er konnte zwar eine Marke vorweisen, statt einer Uniform trug er jedoch Trainingshosen und einen Schmuddelpullover und war doch eigentlich nur mit seinem Hund drau\u00dfen.<br \/>\nWir fuhren also einfach wieder zum gleichen Platz wie schon am Vortag und g\u00f6nnten uns dort noch ein St\u00fcndchen.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Im Laufe des Tages gesellte sich dann im \u00fcblichen Wohlf\u00fchlabstand noch zwei weitere offensichtliche Backpackerfahrzeuge zu uns. Die zwei M\u00e4dels und der Kerl unterhielten sich deutsch und so gesellten wir uns zu ihnen und quatschten ein bisschen. Zumindest die beiden M\u00e4dels waren auch unterwegs nach Norden und suchten &#8222;eigentlich&#8220; noch dringender einen Job als wir. Der Typ, den sie in Perth kennenlernten, hatte sich dann einfach mit eingeklingt, wollte nach Kalbarri aber eigentlich wieder zur\u00fcck nach S\u00fcden. Jedenfalls warteten die drei auch einfach nur auf sch\u00f6nes Wetter. Mit neuer Gesellschaft war das nun nicht mehr ganz so langwierig.<br \/>\nAm Nachmittag kam dann ein Mann zum Parkplatz. Anfangs dachten wir, er wolle nur mit seinem Hund Gassi gehen. Doch weit gefehlt: Als er zu sprechen begann und meinte, wir w\u00fcrden ihm zu nah an &#8222;irgendwas&#8220; parken, erkannte ich doch den Typ von heute morgen wieder. Er so noch heruntergekommener aus als schon fr\u00fch in der D\u00e4mmerung. Naja, er schien prinzipiell etwas gegen Backpacker zu haben. Da wir aber nix verbotenes taten und auch niemanden st\u00f6rten &#8211; es war ja auch keiner da ausser ihm &#8211; parkten wir die Fahrzeuge alle um etwa eineinhalb Meter um. Er grummelte rum und ging von dannen. Naja, so viel zum spannenden heutigen Tag \ud83d\ude42<br \/>\nAlle gemeinsam suchten wir einen Platz zum pennen &#8230; und hofften wieder auf Wetter Wetter Wetter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 3 &#8211; 15.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Und siehe da: Sonne! Zwar noch zwischen ein paar Wolken, aber immerhin. Wir gaben den Wolken noch etwas Zeit sich zu verziehen und nutzten diese zum Duschen. Noch vor dem Mittag verabschiedeten wir uns dann von den anderen, die noch nicht ganz fertig waren, und machten uns endlich auf den Weg.<br \/>\nNach kaum mehr als einer viertel Stunde bogen wir zur Einfahrt in den <span><a>Kalbarri National Park<\/a><\/span> ab. 22km Sandstra\u00dfe lagen vor uns. Eigentlich nichts Aussergew\u00f6hnliches aber der Zustand dieses &#8230; \u00e4hm &#8230; Weges spottete allem, was sich auch nur im entferntesten an Stra\u00dfe erinnert.<br \/>\nDie sogenannten Corrugations, im Deutschen am besten mit Wellblech zu bezeichnen, waren sooo tief, das bei normalem Tempo JEDES Auto wortw\u00f6rtlich zerr\u00fcttelt werden w\u00fcrde. Die meisten anderen dort versuchten dies zu verhindern, indem sie Schritttempo fuhren. Aber 20km bei etwa 5km\/h hei\u00dft etwa 4 Stunden unterwegs zu sein &#8230; f\u00fcr eine Richtung. Die L\u00f6sung lag also auf der Hand &#8230; schneller als normales Tempo fahren. Wir probierten es also mit 70 bis 80km\/h und siehe da, es funktionierte. Die unz\u00e4hligen Bodenwellen wurden praktisch \u00fcbersprungen. Es vibrierte zwar dennoch geh\u00f6rig und entspanntes fahren sieht anders aus, aber nach etwa 20 min Fahrt kamen wir am ersten Parkplatz an und begaben uns auf den kurzen Weg zum ersten Aussichtspunkt.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Im Kalbarri National Parks schl\u00e4ngelt sich der Murchison River, der sich auf einer L\u00e4nge von 80 km eine rot-hellrot gestreifte Schlucht zur Steilk\u00fcste des Indischen Ozeans geschnitten hat.<br \/>\nDer Ausblick war toll und das Wetter spielte mit. Wir sa\u00dfen ein bissel an den Klippen und genossen die Sonne und den angenehmen Wind. Sp\u00e4ter ging es zun\u00e4chst mit dem Auto weiter zum Parkplatz in der N\u00e4he des bekanntesten Punkts im National Park. Ein paar hundert Meter zu Fu\u00df und man stand am Natures Window.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als wir ankamen war noch gut Beg\u00e4ngnis, aber das legte sich zum Gl\u00fcck recht schnell &#8230; klar, wenn man wieder 4 Stunden f\u00fcr den R\u00fcckweg einplanen muss \ud83d\ude09 Nun hatten wir den steinernen Bogen also erstmal f\u00fcr uns und nutzen die Gelegenheit f\u00fcr ein paar Posing-Fotos. Einer Informationstafel entnahmen wir, dass es einen etwa 8km Rundwanderweg entlang des Flusses gab und wir entschieden uns nat\u00fcrlich, diesen zu gehen.<br \/>\nEr f\u00fchrte zuerst am Rand der Schlucht entlang und bot einen guten Blick in alle Richtungen. Sp\u00e4ter dann ging es hinunter zum Fluss, wo sich der Weg auf schmalen Felsvorspr\u00fcngen und zum Ende hin \u00fcber das sandige Flussbett zog. Wir konnten ein paar V\u00f6gel und die sogenannten Western Grey Kangeroos beobachten. Letztere waren haupts\u00e4chlich mit fressen besch\u00e4ftigt und lie\u00dfen sich dabei auch nicht wirklich st\u00f6ren.<br \/>\nEinziger Wermutstropfen waren die unz\u00e4hligen Fliegen, auf die uns viele Reisende weiter im S\u00fcden schon vorbereitet hatten. Penetrant versuchen die in Ohren, Nase und Augen zu Fliegen. Den gr\u00f6\u00dften Teil der Fliegen zog jedoch unser gelber Rucksack auf sich und machte es uns daf\u00fcr ertr\u00e4glich.<br \/>\n3 Stunden waren wir unterwegs, bis wir wieder am Auto ankamen. Nach einer kleinen Imbisspause fuhren wir noch einen weiteren Lookout an, bevor wir uns f\u00fcr den Weg zur asphaltierten Stra\u00dfe wieder auf die R\u00fcttelpiste begaben. Etwas abseits der Stra\u00dfe fanden wir p\u00fcnktlich zur D\u00e4mmerung einen gro\u00dfen Platz, der wahrscheinlich hin und wieder als Halde dient, und machten uns fertig f\u00fcr die Nacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 4 &#8211; 16.05.2011<\/span><\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Nur wenige Kilometer weiter steuerten wir am n\u00e4chsten Morgen ein letztes Mal den Kalbarri National Park an und hatten ein Fr\u00fchst\u00fcck mit Blick auf den Murchison River. Zu dem Parkplatz heute f\u00fchrte ein asphaltierte Stra\u00dfe und so fanden sich recht schnell einige Backpacker mehr als gestern ein. Alle mit der gleichen Idee \ud83d\ude42<br \/>\nNach einem kurzen Verdauungsspaziergang wollten wir dann noch einige Kilometer schaffen und machten uns auf den Weg in Richtung Shark Bay &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 1 &#8211; 13.05.2011 Wir wachten auf, schauten aus dem Auto und sahen weitestgehend grauen Himmel. Schon Nachts tropfte es hin und wieder leicht aufs Dach. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und einem kurzen Abstecher zu einem weiteren Aussichtspunkt, an dem es dann auch Toiletten gab :), fuhren wir zum eigentliche Ort Kalbarri. 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