{"id":103,"date":"2011-06-04T02:18:00","date_gmt":"2011-06-04T00:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mtbonline.de\/australien\/2011\/06\/04\/carnarvon-empfangt-uns-mit-schlamm-19-05-bis-21-05-2011\/"},"modified":"2011-06-04T02:18:00","modified_gmt":"2011-06-04T00:18:00","slug":"carnarvon-empfangt-uns-mit-schlamm-19-05-bis-21-05-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/australien\/2011\/06\/04\/carnarvon-empfangt-uns-mit-schlamm-19-05-bis-21-05-2011\/","title":{"rendered":"Carnarvon empf\u00e4ngt uns mit Schlamm &#8211; 19.05. bis 21.05.2011"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 1 &#8211; 19.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mittags in Shark Bay gestartet kamen wir nach einer sehr sehr warmen Etappe am sp\u00e4ten nachmittag in Carnarvon an. Wir hatte gro\u00dfe Erwartungen an den kleinen Ort, denn das 6000-Einwohner-St\u00e4dtchen ist so etwas wie das Zentrum des Obst- und Gem\u00fcseanbaus in Western Australia und schon auf den ersten Kilometern nach dem Ortseingang passierten wir so einige Farmen. Allerdings war der Tag schon am Ausklingen und so verschoben wir den Beginn unserer Jobsuche auf den n\u00e4chsten Tag.<br \/>\nWir f\u00fcllten nur noch schnell unsere Vorr\u00e4te auf und machten uns dann auf die Suche nach einem Schlafplatz. Da unsere Karte von Carnarvon nicht sehr detailiert war, aktivierten wir die Navi und suchten uns einen Weg in Richtung Meer. Die Besiedlung lichtete sich immer mehr und nach einer Weile bogen wir einer der Hauptstra\u00dfen ab und kamen so auf eine nichtasphaltierte Stra\u00dfe. Es schien alles normal und so fuhren wir, das Ziel in der D\u00e4mmerung praktisch vor Augen, mit etwa 60 bis 70km\/h \u00fcber die anfangs sehr gut preparierte Erdpiste. Ohne Vorank\u00fcndigung oder irgendeinen ersichtlichen Grund wurde TiDo immer langsamer und steuerte wie von Geisterhand nach links. Unterbewusstes Gegenlenken und mehr Gas \u00e4nderten an dem Verhalten nichts und so kamen wir nach etwa 100m am linken Fahrbahnrand zum stehen. Tim versuchte ein oder zweimal kurz vorw\u00e4rts bzw. r\u00fcckw\u00e4rts zu fahren, jedoch ohne Erfolg. Tim stieg aus und lockte die vorderen Radnaben. Das ist f\u00fcr den Vierradbetrieb erforderlich, den wir aber auf normalen Stra\u00dfen nicht aktiviert haben. Dabei versank er bis weit \u00fcber die Kn\u00f6chel im Schlamm und so offenbarte sich die Urache unseres bis hierher noch \u00fcberschaubaren Schla(m)massels.<br \/>\nObwohl die Stra\u00dfe tags\u00fcber durch die Sonne oberfl\u00e4chlich angetrocknet war, ist sie unter dieser d\u00fcnnen Kruste reine Pampe. Bei genauerem hinsehen war auch das Brachland ringsrum sehr feucht und an vielen Stellen stand sogar das Wasser.<br \/>\nMittlerweile wurde es langsam aber sicher dunkel. Wir hatten nun noch Hoffnung mit vier angetriebenen R\u00e4dern weiter zu kommen, aber nach einigen Versuchen mit anschieben, rausschaukeln und freischaufeln schwand diese schnell wieder. Wenn alle R\u00e4der durchdrehen, dann steckt man fest, absolut fest.<br \/>\nKeine Frage, wir brauchten Hilfe! Aber woher bekommen, hier, um diese Uhrzeit?? In nichteinmal einer halben Stunde w\u00fcrde es stockdunkel sein und dass hier vor dem n\u00e4chsten Morgen jemand vorbeikommen w\u00fcrde, war sehr unwahrscheinlich. Wir schauten uns also um und sahen ein Haus, in dem Licht zu brennen schien. Zugegeben, es war das einzige Haus weit und breit und so stand fest, einer von uns musste hinlaufen. Wir entschieden uns daf\u00fcr, Tim weiter schaufeln und versuchen zu lassen und damit er da ist, falls doch jemand vorbeikommen sollte. Ich, Doreen, lief also schlie\u00dflich los.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als ich n\u00e4her auf das Haus zukam, war es bereits dunkel. Auf dem Weg dahin bemerkte ich, das ringsum \u00fcberall Wasser war und auch das laufen war m\u00fchsam, da ich immer wieder im Schlamm versank. Obwohl etwas Licht zu sehen war, hatte ich fast keine Hoffnung, das zur Zeit \u00fcberhaupt jemand in dem Haus lebt und wenn, dann stecken sie wahrscheinlich selbst fest. Als ich n\u00e4her kam, standen \u00fcberall Schilder mit den Aufschriften &#8222;No Entry&#8220; und &#8222;Keep out&#8220;. Mir war ziemlich mulmig zu mute und ich hatte Angst, das mich gleich ein kleffender Hund anfallen wird. Nicht das ich Angst vor Hunden h\u00e4tte, aber wenn jemand Fremdes im Dunkeln ein Grundst\u00fcck betritt, sollte ein anst\u00e4ndiger Hund dieses ja verteidigen. Wie auch immer, mir blieb nix anderes \u00fcbrig, als es zu probieren.<br \/>\nEs kam aber kein Hund und als ich noch n\u00e4her heran kam, sah ich durch ein Fenster eine Frau. Das war erstmal ein bisschen erleichternd, andererseits aber auch nicht, denn von einer Frau konnte ich mir wohl nicht allzu viel Hilfe erwarten k\u00f6nnen &#8230; dachte ich.<br \/>\nIch rief also vorsichtig &#8222;Hello???&#8220; und klopfte an die T\u00fcr. Das heisst, es war keine T\u00fcr, es war eher ein riesiges Rolltor und beim genaueren Hinsehen, war es eigentlich auch kein richtiges Haus. Sofort wurde das Rolltor aufgemacht und ein Mann und die Frau die ich durchs Fenster bereits sah, schauten mich &#8211; von oben bis unten voll mit Schlamm &#8211; verwundert an. Ich erz\u00e4hlte das wir auf der anderen Stra\u00dfe mit dem Auto im Schlamm stecken w\u00fcrden und wohl etwas Hilfe ben\u00f6tigen k\u00f6nnten.<br \/>\nEs wurde gar nicht lange gefackelt und es ging los. Es wurden Schaufel, Seil sowie Taschenlampe geschnappt und dann gings ab ins Auto. Die Frau, Annie, fuhr mit mir los und der Mann, Andrew, blieb zu Hause und sollte sich weiter um das Abendbrot k\u00fcmmern. Ich war irritiert, aber sie schien zu wissen was sie macht.<br \/>\nAls wir mit ihrem Auto auf dem Weg zu unserem waren, erz\u00e4hlte sie mir, das es hier im Dezember, \u00e4hnlich wie in Queensland, \u00dcberflutungen gegeben hatte. Es wurde entschieden, das die Felder geflutet werden sollten, bevor die Stadt \u00fcberschwemmt w\u00fcrde. Das viele Wasser hat dann jede Menge Erde abgetragen, aber vor allem aufgeweicht bzw. den Grundwasserspiegel angehoben. Wenn nun im Meer die Gezeiten-Flut kommt, hebt sich entsprechend auch das Grundwasser und setzt somit die Felder und Stra\u00dfen der Gegend unter Wasser.<br \/>\nPrima, das wussten wir nicht. Es schien am Anfang so, als ob es den Tag zuvor einfach nur ein bisschen geregnet hatte. Aber nein, dieses Schauspielt folgt einfach den Gezeiten, jeden Tag aufs Neue.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei Tim hatte sich in der Zwischenzeit nicht allzu viel getan. Er hatte erfolglos gebudelt und probiert. Es war auch niemand vorbei gekommen. Er hatte uns schon lange kommen h\u00f6ren. Da Annie und ich selbst sehr hochtourig und langsam durch Wasser und Schlamm fahren mussten, dachte er zun\u00e4chst, wir kommen mit einer Art Bulldozer. Aber als wir bei ihm ankamen, war er wohl auch mit dem LandCruiser sehr zufrieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Annie und Tim stellten sich kurz vor, dann tappten wir alle im Dunkeln barfuss durch den Schlamm, schauten uns die ganze Misere mit der Taschenlampe an und \u00fcberlegten hin und her. Wir schaufelten so gut es ging Schlamm von den R\u00e4dern weg und legten B\u00fcsche unter die R\u00e4der. Annie musste nun versuchen, ohne selbst stecken zu bleiben, nah genug an Tido heran zu fahren, um die Abschleppgurte befestigen zu k\u00f6nnen. Soweit so gut. Auf Kommando starteten wir den Versuch aber es half nix. Tido bewegte sich gerade mal einen Meter zur\u00fcck, w\u00e4hrend Annie\u00b4s Auto auf dem Schlamm hin und her &#8222;schwamm&#8220;.<br \/>\nSchlie\u00dflich meinte Annie, dass es jetzt nix mehr bringen w\u00fcrde. Sie bot uns an, bei Andrew und ihr zu \u00fcbernachten und es am Morgen nochmal zu probieren. Da sei dann Ebbe, der Boden etwas trockener und die Chancen deshalb deutlich besser.<br \/>\nDas Auto einfach so am Stra\u00dfenrand zur\u00fcckzulassen, war mir gar nicht geheuer. Ich hatte Angst, das jemand einbrechen k\u00f6nnte, schlie\u00dflich konnten wir auch nicht all unsere Sachen mitnehmen. Andrew beruhigte uns aber sp\u00e4ter, niemand w\u00fcrde momentan Nachts in dieser Gegend unterwegs sein. Irgendwie logisch! \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wieder im Haus angekommen, wurde direkt der Tisch f\u00fcr 4 Personen zum Abendbrot gedeckt und uns unser Bett gezeigt. Wir quatschten noch etwas und Annie erz\u00e4hlte uns, dass sie fr\u00fcher Tourleiterin auf der <span class=\"post-title\"><a>Gibb River Road<\/a><\/span> in den &#8222;Kimberley\u00b4s&#8220; war und dort mit gr\u00f6\u00dferen 4WD-Bussen durch das Gel\u00e4nde gefahren ist. Nun war uns auch klar, warum sie mit Doreen mitgekommen war, und nicht ihr Mann.<br \/>\n\u00dcbrigens gab es hier doch einen Hund. Es hei\u00dft Stitch, geht mir bis zum Oberschenkel, ist 9 Jahre alt und fast blind. Nat\u00fcrlich wurde der sofort von mir ins Herz geschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 2 &#8211; 20.05.2011<\/span><\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am n\u00e4chsten Morgen, direkt als es hell geworden war, tranken wir schnell einen Kaffee und machten uns auf den Weg zum TiDo. Heute kam Andrew mit und er hatte auf dem Hinweg viel Spa\u00df auf seinem Quad. Erneut schaufelten wir Schlamm von den R\u00e4dern weg und legten mitgebrachte Holzbretter unter die R\u00e4der, der Abschleppgurt wurde wieder befestigt. Andrew gab das Kommando, annie und Tim gaben daraufhin Stoff. Beide Autos bewegten sich. Auch wenn es aus TiDo stark ru\u00dfte, da Tim etwas zuviel Gas gab, sah es sehr gut. Immerhin dauerte es etwa 80m, bis es m\u00f6glich war, TiDo aus dem Schalmmstreifen heraus zu lenken, aber &#8230; es war geschafft!<br \/>\nIch zitterte und heulte, so aufgeregt und gl\u00fccklich war ich, als endlich alles wieder gut und unsere geliebte Bude aus dem Schlamm berfreit war. Vom Schlamm befreit war er aber noch lange nicht, denn bis auf Knieh\u00f6he war alles mit nassem Dreck \u00fcberzogen. Genau wie wir auch \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir fuhren zur\u00fcck auf das Grundst\u00fcck der beiden, wo Andrew das Auto ordentlich abspritzte. Er meinte, dass wir so, wie TiDo vorher aussah, aus jeder Waschanlage rausgeworfen worden w\u00e4ren.<br \/>\nDann endlich durften wir duschen und unsere Kleidung waschen. Jedoch begann dann aufgrund der Flut das Wasser bereits wieder zu steigen, so das wir heute nicht mehr in Richtung Stadt fahren konnten. Annie und Andrew bestanden also darauf, uns eine weitere Nacht Unterschlupf zu gew\u00e4hren und uns zu bekochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir verbrachten den Tag also bei den beiden und konnten nun in Ruhe einen genaueren Blick auf das &#8230; \u00e4hm &#8230; Objekt werfen, in dem A&amp;A wohnen. Wohn- und Esszimmer waren in einer Ecke einer gro\u00dfen Wellblechhalle eingerichtet, in der sonst nur Rohre und irgendwelche Pumpen und Ersatzteile gelagert wurde. Die Wohnungst\u00fcr war das angesprochene Rolltor, an das Doreen am abend zuvor noch geklopft hatte. K\u00fcche und Bad sind in einem an die Halle angrenzenden Flachbau untergebracht und unsere beiden Betten stehen in einem ehemaligen K\u00fchlraum. A&amp;A selbst schlafen in einem Wohnwagen, der wiederum direkt nebem dem Flachbau geparkt war.<br \/>\nWir fragten nat\u00fcrlich nach, was das alles denn mal gewesen sei. Die beiden f\u00fchrten uns herum und erkl\u00e4rten ausf\u00fchrlichst: Es handelt sich um eine ehemalige Perlenfarm, die nach deren Schlie\u00dfung vor wenigen Jahren zu einer Fischzucht umfunktioniert wurde. Seit der Flut im letzten Dezember allerdings ist diese nicht mehr funktionst\u00fcchtig, da viele der Zuchtbecken zerst\u00f6rt oder \u00fcberflutet worden waren. Andrew erkl\u00e4rte, dass er Wassertechniker sei und die beiden eigentlich nur hier angestellt seien, um daf\u00fcr zu sorgen, dass die technischen Ger\u00e4te usw. in betriebsbereitem Zustand bleiben. Wenn sich dann die allgemeine Lage gebessert hat, sollen hier wohl wieder Fische gez\u00fcchtet werden.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Es war sehr interessant und am Ende des Rundgangs zeigten uns die beiden ein noch intaktes Becken, in dem zwei gr\u00f6\u00dferen Fisch lebten. Es seien die letzten beiden verbliebenen der Fischzucht.<br \/>\nDen abend verbrachten wir gem\u00fctlich mit quatschen, fernsehen und schreiben dieses Blogs. Doreen genoss vor allem den richtigen Kaffee \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 3 &#8211; 21.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am morgen nutzten wir nochmal die M\u00f6glichkeit zu duschen. Danach hie\u00df es z\u00fcgig packen und Abschied nehmen von Annie und Andrew, unseren Rettern sozuagen, denn wir musste ja dass St\u00fcck &#8222;Stra\u00dfe&#8220; hinter uns bringen, bevor die Flut wiederkommt. Bei den etwas \u00fcberschaubareren Bedingungen meisterten wir den Weg nun souver\u00e4n.<br \/>\nWir sind den beiden sehr dankbar f\u00fcr ihre Hilfe und freuten uns letztendlich \u00fcber die gewonnenen Erfahrungen und Eindr\u00fccke. Vielen lieben Dank!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 1 &#8211; 19.05.2011 Mittags in Shark Bay gestartet kamen wir nach einer sehr sehr warmen Etappe am sp\u00e4ten nachmittag in Carnarvon an. 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