{"id":104,"date":"2011-06-13T07:03:00","date_gmt":"2011-06-13T05:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mtbonline.de\/australien\/2011\/06\/13\/warten-auf-den-job-am-nigaloo-reef-cape-range-national-park-22-05-bis-28-05-2011\/"},"modified":"2011-06-13T07:03:00","modified_gmt":"2011-06-13T05:03:00","slug":"warten-auf-den-job-am-ningaloo-reef-cape-range-national-park-22-05-bis-28-05-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/australien\/2011\/06\/13\/warten-auf-den-job-am-ningaloo-reef-cape-range-national-park-22-05-bis-28-05-2011\/","title":{"rendered":"Warten auf den Job am Ningaloo Reef &amp; Cape Range National Park &#8211; 22.05. bis 28.05.2011"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Jobsuche<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Carnarvon an sich macht zwar wirklich nicht viel her, dennoch war es mittlerweile wirklich Zeit f\u00fcr uns was zum arbeiten zu finden. Mittlerweile restlos vom Schlamm befreit lie\u00dfen wir uns in der st\u00e4dtischen Information die Stra\u00dfen und Wege zeigen, an denen Farmen o.\u00e4. zu finden sind. Genau diese klapperten wir nun Einfahr f\u00fcr Einfahrt ab und fragten, ob es denn noch Jobs g\u00e4be. Prinzipiell sah es gar nicht so schlecht aus, denn \u00fcberall standen die typischen Backpacker-Karren vor den Sheds (Schuppen) und die dazu passenden Leute arbeiteten flei\u00dfig in diesen Sheds oder auf den angrenzenden Feldern und Plantagen. Die Antworten der Farmer fielen zun\u00e4chst etwas ern\u00fcchternd aus, denn viele meinten, dass sie schon voll besetzt seien. Immerhin wollte einige unsere Telefonnummer behalten, da es wohl oft vorkommt, dass Backpacker einfach unangemeldet weiterziehen.<br \/>\nNach etwa einem halben Tag Suche machten wir eine Pause. Es war nun Zeit, das schon sooo oft erw\u00e4hnte und hoffentlich stechende Ass aus dem \u00c4rmel zu holen. Von einem deutschen Backpacker-P\u00e4rchen, welches wir am letzten Tag auf Tasmanien kennenlernten und mit dem wir die \u00dcberfahrt nach und die folgenden Tag in Melbourne verbrachten, hatte in Carnarvon gearbeitet und uns die Telefonnummer der Farm gegeben. In Perth und auch in Geraldton hatte ich bereits dort angerufen, musste mich jedoch vertr\u00f6sten lassen, da zu diesen Zeitpunkten die Saison noch nicht begonnen hatte. Die Flut im letzten Dezember h\u00e4tte die Farmen in der Gegend zeitlich stark zur\u00fcckgeworfen und darum wollte der Farmer vorzeitig keine Zusagen treffen. Er meinte aber, wir sollen nochmal anfragen, wenn wir in Carnarvon sind. Genau das taten wir jetzt.<br \/>\nWir riefen den Farmer Jorge Mendes also erneut an. Der gab uns seine genau Adresse und bat uns, vorbeizukommen. Wie hielten das f\u00fcr ein gutes Zeichen, denn zum Absagen br\u00e4uchte er uns ja nicht zu sich bitten. Wir fuhren gespannt zur Farm, wo uns seine Frau Idalena im Shed erwartete. Wir hielten etwas Smalltalk, der aber zun\u00e4chst nicht sooo wirklich zuversichtlich stimmte. Das kann aber auch nur Einbildung gewesen sein, da man nach so vielen \u00e4hnlichen Gespr\u00e4chen an diesem Tag schon etwas empfindlich geworden war. Nach einer Weile kam dann auch Farmer Jorge dazu. Er beriet sich kurz mit Idalena und meinte ganz trocken &#8222;In einer Woche schaut ihr nochmal vorbei, dann ist sehr wahrscheinlich Arbeit f\u00fcr uns da.&#8220;. Nun ja, kein konkretes JA, aber doch die vielversprechendste Antwort seit Gatton in Queensland. Wir fragten noch mal nach, wie sicher es denn sei und er nickte und meinte &#8222;Das wird schon.&#8220;.<br \/>\nWir hatte also erstmal eine Woche, die es sinnvoll, aber m\u00f6glichst sparsam zu nutzen galt.  Das sinnvoll lie\u00df sich in Carnarvon kaum umsetzen und so schauten wir im Atlas, was es denn in der &#8222;N\u00e4he&#8220; so sehenswertes gibt. Da die Wahl nicht sehr gro\u00df war, viel uns gleich Exmouth und der angrenzende Cape Range National Park sowie der Ningaloo Reef Marine Park ins Auge. Die liegen etwa 350km n\u00f6rdlich von Carnarvon und standen sozusagen sowieso auf unserer To-Do-Liste. Wir sa\u00dfen also nicht mehr lange rum, statteten nur noch Woolworths sowie einer Tankstelle einen Besuch ab und machten uns auf den Weg nach Norden. Erstes Ziel sollte Coral Bay sein, dass wir aber heute nicht mehr ganz erreichten. Ein kleiner Rastplatz mit Toiletten und Feuerstelle war unser Platz f\u00fcr die Nacht.<br \/>\nWir bereiteten gerade das Abendessen vor, als ein bunter Van nebenan parkte. Zwei recht fr\u00f6hliche und aufgeschlossene Personen, ein Typ und eine Dame, stiegen aus und begr\u00fc\u00dften uns auf englisch. Es war sofot zu h\u00f6ren, dass es deutsche waren. Klar kam man schnell ins Gespr\u00e4ch und tauschte sich \u00fcber die verschiedensten Dinge aus. W\u00e4hrend Doreen nach dem Essen recht schnell m\u00fcde ins Bett ging, gesellte ich mich noch zu den beiden und 4 weiteren britischen Backpackern zum Kartenspielen. Die Briten opferten dabei eine ganze Flasche Scotch und so wurde es ein sehr lustiger Abend \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 1 &#8211; 22.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Da es nicht mehr sooo weit war, erreichten wir Coral Bay schon recht fr\u00fch. Der kleine Ort am s\u00fcdlichen Ende des Ningaloo Riffs bestand eigentlich nur aus einer Hand voll Campingpl\u00e4tzen sowie Bungalow-Anlagen, einem kleinen Einkaufszentrum und einer Tankstelle. Touristen wohin das Auge reichte. Wir gingen zuerst an die kleine h\u00f6lzerne Informationsbaracke und lie\u00dfen uns kurz zu den \u00f6rtlichen Sehensw\u00fcrdigkeiten beraten. Eine davon war nat\u00fcrlich der Strand, von dem aus man schwimmend das etwa 30m entfernte Riff erreichen konnte. Eigentlich wollten wir uns Schnorchelausr\u00fcstung leihen, die Kaution war aber so hoch angesetzt, dass wir diese zu diesem Zeitpunkt einfach nicht aufbringen konnten\/wollten. Nun ja, wir gingen dennoch eine Runde spazieren, entschieden uns aber, wiederzukommen, wenn wir auch schnorcheln k\u00f6nnen.<br \/>\nWir fuhren also weiter nach Exmouth. Der Weg verlief zun\u00e4chst mitten durch die Pampa und war wenig abwechslungsreich. Zu sehen waren nur B\u00fcsche, Spinifex-Gras und recht viele Termitenbauten. Etwa eineinhalb Stunden sp\u00e4ter begann rechter Hand in ein paar Kilometern Entfernung eine H\u00fcgel- bzw. Bergkette, hier im allgemeinen Range genannt. Wir kamen also in die N\u00e4he des Cape Range National Parks. Dieser erstreckt sich antlang der K\u00fcste einer Halbinsel, die am North West Cape ausl\u00e4uft.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hier liegt die recht bekannte Stadt Exmouth, die zusammen mit dem nahegelegenen U.S. Marinefunk-St\u00fctzpunktes ge- gr\u00fcndet wurde und den Familien der stationierten Soldaten Unterkunft bot. Einige der heutigen Hotels und Ferien- anlagen befinden sich sogar in ehemaligen Milit\u00e4rgeb\u00e4uden.<br \/>\nEs war Sonntag und der Ort wie ausgestorben. Wir drehten eine kleine Runde, danach ging es weiter nach Norden zum Cape und von dort aus westlich in Richtung der Nationalparks Ningaloo Reef und Cape Range. Am Leuchtturm des North West Capes stoppten wir und genossen den Blick in die Nachmittagssonne. Nicht weit fanden wir bei einer Strand- zufahrt an einer D\u00fcne einen gem\u00fctlichen Platz f\u00fcr die Nacht. Nat\u00fcrlich spazierten wir ein wenig auf den Sandh\u00fcgeln herum bevor wir zu abend a\u00dfen und danach vom Gipfel der D\u00fcne den Sonnenuntergang beobachteten. Das Farbenspiel der westaustralischen D\u00e4mmerung wird einfach nie langweilig und so konnte man nix anderes machen, als immer wieder hinsehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 2 &#8211; 23.05.2011<\/span><\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Die wenigen Kilometer bis zu den Toren des Cape Range National Parks waren schnell gefahren. Anschlie\u00dfen war der erste Anlaufpunkt ein Stelle, an der man Trinkwasser auff\u00fcllen konnte. Dort angekommen, durften wir feststellen, dass nicht nur Mensche diese Quelle nutzten. Ein Emu war gerade am saufen und lie\u00df sich zun\u00e4chst auch durch das n\u00e4herkommende Auto nicht aus der Ruhe bringen. Als wir dann ausstiegen stand er dann aber doch auf, versteckte sich jedoch nur hinter dem n\u00e4chsten Busch und schaute etwas nerv\u00f6s-durstig immer wieder, ob wir denn nich endlich wieder gegangen sind. Wir f\u00fcllte unsere Kanister auf und stiegen wieder ins Auto. Schon da kamm er wieder hinter den Str\u00e4uchern hervor &#8222;kniete&#8220; sich vor die Pf\u00fctze und schnappelte weiter. Cooler Vogel!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit frischem Wasser versorgt ging es weiter zur Touristeninformation. Dort besorgten wir uns eine Karte und informierten uns \u00fcber Wander- und gute Bade- bzw. Schnorchelm\u00f6glichkeiten.<br \/>\nDie sogenannte Turquoise Bay war eine dieser Buchten, aber das windige und etwas ungem\u00fctliche Wetter lie\u00df bei uns nicht so richtige Badelaune aufkommen. Ein kleiner Spaziergang am Strand musste also f\u00fcr heute reichen.<br \/>\nDie offiziellen Campingstellen waren alle voll und so suchten wir uns auch hier im National Park eine ruhige Stelle in den D\u00fcnen versteckt vor den Rangers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 3 &#8211; 24.05.2011<\/span><\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Der Vormittag gestaltete sich wieder mal gem\u00fctlich. Kurz vor dem Mittag erreichten wir nach 10 Minuten Fahrt einen kleinen Parkplatz, den Ausgangspunkt f\u00fcr eine erste kleine Wanderung in die Ranges, also die H\u00fcgelketten hier im Cape Range National Park.<br \/>\nZun\u00e4chst verlief der Weg am Boden einer weiten Schlucht. Hier schien vor vielen vielen Jahren mal ein Creek seinen Weg in Richtung Meer gebahnt zu haben. Von Wasser aber war mittlerweile keine SPur mehr zu sehen. Einzig der grobe wei\u00dfe runde Kies war \u00fcbrig geblieben. Recht und links in den W\u00e4nden der Schlucht waren hin und wieder fallende Steine zu h\u00f6ren. Bei sehr genauem Hinsehen konnte man dann auch die recht niedlichen kleinen Rock Wallabies beobachten und musste sich immer wieder wundern, wie die denn \u00fcberhaupt an die jeweiligen Stellen gekommen sind.<br \/>\nNach ein paar Kilometern im Flu\u00dfbett f\u00fchrte der Pfad \u00fcber einen kleinen Anstieg hinauf zur Kante der Schlucht. Der Ausblick war von hier nat\u00fcrlich noch etwas sch\u00f6ner als zuvor von unten.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Hier war sozusagen der Wendepunkt der Wanderschleife. Die Markierungen f\u00fchrten uns Entlang der Klippen langsam aber sicher wieder zur\u00fcck zum Parkplatz. Unterwegs machten wir an einer h\u00fcbschen Stelle noch einen Halt f\u00fcr unser mitgebrachtes Mittag. Zugegeben, wir hatten die Runde f\u00fcr etwas gr\u00f6\u00dfer gehalten und so nat\u00fcrlich auch entsprechend Proviant mitgenommen.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Zur\u00fcck am Auto entschieden wir uns dann f\u00fcr ein Bad im Meer. Traumhafte Buchten gibt es hier am Reef ja genug und auch der Schwei\u00df will abgewaschen werden \ud83d\ude09<br \/>\nDa die Wolken von gestern sich weitestgehend verzogen hatten, fuhren wir also heute zu schon genannten Turquoise Bay, die wir uns mit nur zwei anderen P\u00e4archen teilen mussten. Die warme Sonne, der warme Sand und das warme blaue Wasser machten den Nachmittag perfekt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr den Abend und die Nacht fanden wir diesmal ein Pl\u00e4tzchen an den Felsen der Range. Ganz alleine waren wir allerdings heute nicht. Einige Kangaroos mochten den Platz anscheinend auch sehr gern und waren willkommene Zeitgenossen \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 4 &#8211; 25.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nein, die Kangaroos haben uns nicht geweckt! Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fragte ich Doreen, ob wir eventuell KURZ f\u00fcr ein paar Fotos auf den H\u00fcgel klettern wollen. Nach etwas rummurren meinte sie &#8222;ok&#8220;.<br \/>\nUnd so liefen und kraxelten wir los, Wege und Markeriungen gab es heute nicht. Oben angekommen war ein noch etwas h\u00f6herer Punkt zu sehen, zu dem ich auch laufen wollte. Auf gings! Diesen erreicht, war nun nun noch ein anderer zu sehen, von dem man sicher noch bessere Fotos machen k\u00f6nnte. &#8222;Komm, da gehen wir noch hin!&#8220;<br \/>\nMittlerweile zum Tagesausflug mutiert, dachte ich mir so, dass wir auch auf der anderen Seite der Schlucht den R\u00fcckweg antreten k\u00f6nnte. Man m\u00f6chte ja nie gern den gleichen Weg zur\u00fcck laufen, den man auch gekommen war. Und so stiegen wir &#8230; PROBLEMLOS* &#8230; auf der einen seite hinab und auf der anderen wieder hinauf und &#8230; SPAZIERTEN* &#8230; gem\u00fctlich wieder zum Auto.<br \/>\nZumindest konnten wir sagen, auf den linken H\u00fcgel hinauf- und vom rechten wieder heruntergeklettert zu sein. Toll, oder?<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">(*aus m\u00fcttlerlichen Gr\u00fcnden zensiert)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ziemlich kaputt vom Spaziergang machten wir zun\u00e4chst einen kleinen Nachmittagsschlaf um danach noch ein paar Kilometer weiter in den S\u00fcden des Parks zu fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir erreichten einen etwas gr\u00f6\u00dferen Parkplatz, der mit seiner Wendeschleife das Ende der befestigten Stra\u00dfe markierte. M\u00f6chte man von hier weiter entlang der K\u00fcste fahren, so warten sandige Pisten und ein paar kleinere Flussdurchfahrten. Die erste musste gleich auf den ersten Metern nach dem Parkplatz passiert werden und f\u00fchrte durch den Jardie Creek. Er ist einer der wenigen Creeks im Cape Range National Park, der ganzj\u00e4hrig Wasser f\u00fchrt. Wobei das eigentlich so nicht stimmt. Es ist zwar Wasser vorhanden, dieses flie\u00dft aber nicht flie\u00df und oft besteht auch keine Verbindung zum Meer. Jedenfalls ist es eher ein langgezogener See, der sich durch Schluchten an den Ausl\u00e4ufern der Range zumindest in Richtung des Ozeans schl\u00e4ngelt.<br \/>\nVom Parkplatz aus war ein kleiner Weg entlang der Schlucht ausgeschildert. Da der Nachmittag aber schon recht fortgeschritten war, verschoben wir den auf den n\u00e4chsten Tag. Wir passierten den zu dieser Jahreszeit recht seichten &#8222;Flu\u00df&#8220; und fanden ein paar hundert Meter weiter einen schicken Platz in den D\u00fcnen und machten uns ans Abendessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 5 &#8211; 26.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie geplant, fuhren wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck das kurze St\u00fcck zur\u00fcck zum Jardie Creek, parkten TiDo und machten uns auf die \u00fcberschaubare Runde. Ein paar gemischte Backpackergruppen waren ebenfalls unterwegs und so war es nicht ganz so verlassen, wie an den Tagen zuvor, aber sehr h\u00fcbsch. Von den Kanten der Klippen hatte man hier viele sch\u00f6ne Perspektiven auf das kleine Tal.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Obwohl wir viele Fotostopps und Pausen gemacht hatten, waren wir recht bald wieder zur\u00fcck am Auto. Bevor wir uns aber auf die ersten Kilometer des K\u00fcstenwegs nach S\u00fcden in Richtung Coral Bay machten, legten wir noch eine ausgiebige Mittagspause am Strand ein, denn irgendwie war es heute noch einmal w\u00e4rmer, als schon die Tage zuvor.<br \/>\nAls wir dann losfuhren merkten wir schnell, dass wir auf diesem Abschnitt nicht allzu viele Menschen treffen w\u00fcrde, was wir durchaus begr\u00fc\u00dften. Die gem\u00fctliche Piste f\u00fchrte \u00fcber weite Wiesen, hier und da waren  Termitens\u00e4ulen zu sehen. Nur wenige hundert Meter rechts vom Weg zog sich fortweg einen D\u00fcnenstreifen, der die gr\u00fcnen Ausl\u00e4ufer der Range vom Meer trennte. Hier und da grasten vor den sandigen H\u00fcgeln Schafherden, die d\u00e4mlich gafften und pl\u00f6kten, als wir vorbeifuhren.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Immer wieder f\u00fchrten Pfade in die D\u00fcnen und Richtung Ufer und als wir uns entschlossen, heute nicht mehr weiter zu fahren, bogen wir ab einfach ab und landeten direkt am Wasser.<br \/>\nEs war noch nicht allzu sp\u00e4t und so preparierte sich Doreen f\u00fcr ein Sonnenbad, w\u00e4hrend ich wiedermal eine kleine Runde zu Fu\u00df ging. Trotz Ein\u00f6de gab es viel zu sehen. \u00dcberall verliefen spuren von den unterschiedlichsten Tieren im Sand, man konnte sehen wo die D\u00fcnen st\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck das Land verschlangen und wo sie es an andere Stelle wieder freigaben. Im Risko, wie ein NAturforscher zu klingen sag ich einfach mal, dass es durchaus spannend war. \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wieder bei Doreen angekommen, rettete ich Sie vor dem n\u00e4chsten Sonnenbrand und er\u00f6ffnete f\u00fcr heute die K\u00fcche. Und falls nun jemande fragen wollte: Ja, es gab Nudeln und nein, die sonnenunterg\u00e4nge sind immernoch nicht langweilig geworden!<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 6 &#8211; 27.05.2011<\/span><\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Einige Zwischenstopps an weiteren schicken K\u00fcstenabschnitten, jeder Menge Sand, sp\u00e4rlichem Bewuchs und ein paar Termitens\u00e4ulen sp\u00e4ter erreichten wir am sp\u00e4ter Vormittag nach einer gem\u00fctlichen Fahrt erneut Coral Bay. Die Kaution f\u00fcr die Schnorchelausr\u00fcstung konnten wir nat\u00fcrlich nach wie vor nicht aufbringen, aber der Strand und vor allem das Wasser waren so verlockend, dass wir zumindest zum Baden und Sonnen eine Weile da blieben. Es war auch ohne Atem- und Schwimmhilfe traumhaft!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sp\u00e4ter ging es so langsam wieder nach S\u00fcden in Richtung Carnarvon. Am Rastplatz, an dem wir auf dem Hinweg schon mit den Briten Kartengespielt und \u00fcbernachtet hatten, schlugen wir auch heute wieder unser Lager auf. Da nur noch zwei Tage bis Beginn unserer zweiten Arbeitsperiode vor uns lagen, versuchten wir jede Minute zum entspannen zu nutzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 7 &#8211; 28.05.2011<\/span><\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Nochmal ausgeschlafen nahmen wir die letzten Kilometer bis Carnarvon in Angriff. Unterwegs, an einer Tankstelle, war wiedermal zu sehen, was so einige australische Wochenend- angler so mal eben hinter sich herziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade angekommen, schauten wir direkt im Supermarkt vorbei und f\u00fcllten die Vorr\u00e4te auf. Anschlie\u00dfend fuhren wir zur Esplanade des Ortes. Anhand des Bildes mag man denken, dass es hier eigentlich ganz h\u00fcbsch und gem\u00fctlich ist. Aber um ehrlich zu sein, war das das einzige brauchbare Motiv gewesen, welches ich bisher in westaustraliens Gem\u00fcsehauptstadt finden konnte.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 8 &#8211; 29.05.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist Sonntag und den nutzten wir auch ausgibig zum erholen. Viereinhalb tolle Monate Reisen lagen nun seit der Farm in Gatton hinter uns und jetzt stehen uns voraussichtlich etwa 2 Monate Arbeiten in Carnarvon bevor.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Wir freuten uns sehr, einen Job gefunden zu haben und somit sicher zu sein, dass unsere Fahrt danach zumindest schon einmal finanziell problemlos weitergehen w\u00fcrde, auch wenn jetzt Carnarvon nicht so der Wunschort eines jeden arbeitenden Backpackers ist. Wie auch immer, wir werden aus unserer Arbeitsperiode hier das beste rausholen, was geht &#8230; genau &#8230; Money Money Money \ud83d\ude09 &#8230; denn wo nix los ist, kann man auch nicht viel vom frisch verdienten Geld ausgeben.<br \/>\nIn unserem neuen Zuhause, einem Highway- und Roadtrainparkplatz vor den Toren der Stadt, aber nur etwa 400m entfernt von der Farm genossen wir dann jedenfalls die letzten Stunden des Tages &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jobsuche Carnarvon an sich macht zwar wirklich nicht viel her, dennoch war es mittlerweile wirklich Zeit f\u00fcr uns was zum arbeiten zu finden. Mittlerweile restlos vom Schlamm befreit lie\u00dfen wir uns in der st\u00e4dtischen Information die Stra\u00dfen und Wege zeigen, an denen Farmen o.\u00e4. zu finden sind. 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