{"id":84,"date":"2011-03-15T05:26:00","date_gmt":"2011-03-15T03:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mtbonline.de\/australien\/2011\/03\/15\/tasmanien-23-der-suden\/"},"modified":"2011-03-15T05:26:00","modified_gmt":"2011-03-15T03:26:00","slug":"tasmanien-23-der-suden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/australien\/2011\/03\/15\/tasmanien-23-der-suden\/","title":{"rendered":"Tasmanien 2\/3 &#8211; Der S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 5 &#8211; 01.03.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es regnete die ganze Nacht und h\u00f6rte auch am Vormittag nicht auf. Unser kleiner Ausflog zu sogenannten Blowholes fiel buchst\u00e4blich ins Wasser. Es ging also zun\u00e4chst im Auto weiter. Als dann am sp\u00e4ten Vormittag die Wolken etwas aufzurei\u00dfen schienen entschieden wir uns f\u00fcr ein kleine Wanderung zum Cape Hauy.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir parkten TiDo an einem Campingplatz und machten uns auf den Weg. Auf dem hinmarsch regnete es abschnittsweise immer mal wieder, aber wenn man einmal unterwegs ist, st\u00f6rt das nicht mehr sooo sehr. Zun\u00e4chst ging es wieder quer durch den Busch, als dieser sich langsam lichtete konnte man das Cape schon von weiten gut erkennen.<br \/>\nOhne sch\u00fctzende B\u00e4ume waren wir aber nun v\u00f6llig dem nach wie vor anhaltenden Regen ausgeliefert. Schlimmer als das Nass von obben war jedoch der starke Wind. Doreen hatte immer mehr mit ihrem &#8222;hohen&#8220; Gewicht zu k\u00e4mpfen, als wie den Klippen n\u00e4her kamen und wie waren kurz davor umzukehren. Zum Gl\u00fcck hatten wie uns entschieden, weiter zu gehen und wurden eine knappe halbe Stunde sp\u00e4ter mit etwas blauem Himmel und Sonnenschein belohnt. Am Ende des Pfads rastete bereits eine kleine Gruppe und auch wir machten ein klein wenig abseits eine Pause. Kurz bevor wir uns wieder auf den Weg machten kamen wir noch kurz mit den Leuten ins Gespr\u00e4ch und tauschten, wie so oft, ein paar Details zu unseren jeweiligen Reisen aus.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Das Wetter blieb nun freundlich und auch hier verging der R\u00fcckweg deutlich schnell als der Hinweg. Nach etwa 5 Stunden erreichten wir den Campingplatz. Nach dieser Wanderung und nat\u00fcrlich weiteren 6 vergangenen Tagen ohne Dusche \ud83d\ude09 wollten wir das hier gleich noch mit erledigen. Die kleine H\u00fctte mit den Duschen war schnell gefunden und sauber. Beim \u00fcblichen temperaturtest wartete jedoch eine kleine \u00dcberraschung. Nach etlichen kalten Duschen bisher in Australien waren wir ja nun einiges gewohnt, ab das HIER sollte eine ganz neue Erfahrung werden. Das Wasser war n\u00e4mlich nicht kalt sondern\u00a0 eisig. Wir berieten kurz, ob oder ob nicht, aber nach einer Woche dachten wir &#8222;es n\u00fctzt ja nix&#8220;. Vor allem f\u00fcr Doreen beim waschen ihrer Haare war es grausam, der reine Horror. Ihr standen wzischenzeitlich die Tr\u00e4nen in den Augen, aber es musste eben sein.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dieser &#8222;kleinen&#8220; Erfrischung stand noch eine kleine Rundfahrt auf der Halbinsel an, auf der wir noch an einigen sehenswerten Orten gestoppt haben, bevor es letztendlich weiter Richtung Hobart ging.<br \/>\nAbendessen gab es bei McDonalds in dem kleinen \u00d6rtchen Sorell. Eigentlich ist das 3000-Einwohner-Dorf nicht erw\u00e4hnenswert. Aber unter der Ber\u00fcchsichtigung der Gr\u00f6\u00dfe war es erstaunlich, dass es einen McDonalds, einen KFC, einen Hungry Jacks (Burger King), mehrerer Bau- und Superm\u00e4rkte und diverse weitere Shoppinggelegenheiten gab. Naja &#8230; wie auch immer. Unser \u00dcbernachtungsplatz lag heute am Seven Mile Beach, in der n\u00e4he des Flughafens, auf dem Nachts aber kein Flugbetrieb herrschte. \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 6 &#8211; 02.03.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am fr\u00fchen Vormittag hielt das Wetter noch durch. Zum Fr\u00fchst\u00fcck und dem kurzen Spaziergang am Strand schien noch die Sonne. Auf dem Weg Richtung Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens, zog es jedoch wiedermal zu und uns verging die Lust an einem Stadtbummel. Wir entschieden uns also weiter nach S\u00fcden zu fahren und auf besseres Wetter zu hoffen. Unterwegs erledigten wir noch ein paar Eink\u00e4ufe und tankten TiDo voll.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Der Himmel wurde immer dunkler und so kam auf unserer Fahrt zum S\u00fcdlichsten Punkt Tasmaniens keine richtige Lust f\u00fcr irgendwas auf. Wir bedauerten das sehr, da wir durch wirklich schon Landschaften fuhren. Vor allem die letzten Kilometer vor dem Ziel entlang der K\u00fcste w\u00e4ren mit zumindest etwas Sonne sicher richtig sch\u00f6n gewesen, aber naja &#8230; wir konnten am Wetter nunmal nix \u00e4ndern. An der South Cape Bay angekommen goss es wie aus Eimern und so trauten wir uns nur kurz aus dem Auto f\u00fcr ein paar graue Fotos.<br \/>\nDa die R\u00fcckfahrt nach Melbourne mit der F\u00e4hre fest gebucht war, hatten wir zur Abwechslung mal keine Zeit, einfach ein paar Tage auf Sonnenschein zu warten. Also ging es nach einem kleinen Mittagessen auf den R\u00fcckweg in Richtung Hobart, wobei wir eine andere Route nahmen um wenigstens aus dem Auto ein bisschen was sehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Ein oder zwei St\u00fcndchen vor Sonnenuntergang beruhigte sich das Wetter etwas und wir konnten zuindest useren Schlafplatz im Trockenen\u00a0 suchen. Da wir mit dem Gedanken spielten, am n\u00e4chsten Tag die F\u00e4hre nach Bruny Island zu nehmen, blieben wir ca. 20 Autominuten s\u00fcdlich des Hafens an der K\u00fcste und hofften weiter auf besseres Wetter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 7 &#8211; 03.03.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auch wenn das Wetter nicht ganz so schlecht war wie am Vortag, entschieden wir uns gegen Bruny Island und fuhren nach Hobart, um uns von dort auf den Weg zur Westk\u00fcste zu machen.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zun\u00e4chst ging es dann jedoch auf den Mount Wellington (1270m). Da eine Stra\u00dfe bis hinauf f\u00fchrte, nahmen wir heute die bequeme Variante mit dem Auto. Wir la\u00dfen im Reisef\u00fchrer, dass es da oben meistens ca. 10\u00b0C k\u00e4lter als in Hobart ist und f\u00fcr Hobart waren an dem Tag schon nur 9\u00b0C gemeldet. Oben angekommen st\u00fcrmte es stark und es war frostig kalt, aber zur Abwechslung schien die Sonne und erlaubte einen beeindruckenden Ausblick \u00fcber gro\u00dfe Teile S\u00fcdtasmaniens. Pl\u00f6tzlich jedoch zog innerhalb von wenigen Augenblicken eine Wolke heran und h\u00fcllte den kompletten Gipfel in dicke Schwaden. Wir musste nicht lange warten und es begann zu schneien. Im Schneesturm k\u00e4mpften wir uns zur\u00fcck zum Auto und fuhren wieder hinunter.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die hei\u00dfe Schokolade hatten wir uns dann retlich verdient. Nachmittags f\u00fchrte uns die n\u00e4chste Etappe zum Mount Field National Park, wo wir uns zu einer kleinen Wanderung entschlossen.<br \/>\nHier gab es, neben idyllischen Wasserf\u00e4llen und Wallabys, die durch den Wald h\u00fcpften, einige der h\u00f6chsten B\u00e4ume Australiens. Bis zu 90 Meter hoch. Wenn man direkt davor steht, kann man sich gar nicht vorstellen wie hoch das ist. Erst mit etwas Abstand konnte man es erahnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als wir von unserem Spaziergang zur\u00fcck zum Parkplatz kamen, wollte ich (Doreen) nochmal schnell im Visitor-Center die Toilette aufsuchen. Ich ging hinein, drinnen war alles dunkel, niemand war mehr da und die Toiletten waren abgeschlossen. Ich wollte also wieder raus, jedoch ging die Automatikt\u00fcr nicht mehr auf. Ich ging zum zweiten Ausgang, auch eine Automatikt\u00fcr, die ging aber auch nicht auf. Ich sah Tim drau\u00dfen lang laufen und h\u00e4mmerte wie eine Irre an die T\u00fcr. Er h\u00f6rte mich jedoch nicht. Es standen mit uns nur noch zwei\/drei Autos auf dem Parkplatz und von irgendwelchen Center-Angestellten war weit und breit nichts zu sehen. Da machte sich ein kleines bisschen Panik in mir breit. Ich h\u00e4mmerte also weiter und schlie\u00dflich bemerkte mich eine Frau, die gerade zu ihrem Campervan ging. Sie kam auf die T\u00fcr zu, aber auch von au\u00dfen \u00f6ffnete sie sich nicht. Ich gab ihr irgendwie zu verstehen das sie Tim bescheid geben soll. Als er dann kam und irgendwo Hilfe holen wollte, ging die T\u00fcr pl\u00f6tzlich auf. Sehr merkw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Wir guckten noch etwas verwundert umher und gingen zu unserem Auto. In dem Augenblick ging die Alarmanlage des Geb\u00e4udes los und wir machten uns schnell aus dem Staub. \ud83d\ude00 Ganz romantisch an einem See mit Lagerfeuer ging dieser Tag f\u00fcr uns zu Ende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 5 &#8211; 01.03.2011 Es regnete die ganze Nacht und h\u00f6rte auch am Vormittag nicht auf. Unser kleiner Ausflog zu sogenannten Blowholes fiel buchst\u00e4blich ins Wasser. Es ging also zun\u00e4chst im Auto weiter. 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