{"id":85,"date":"2011-03-30T01:58:00","date_gmt":"2011-03-29T23:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mtbonline.de\/australien\/2011\/03\/30\/tasmanien-33-west-nordwest\/"},"modified":"2011-03-30T01:58:00","modified_gmt":"2011-03-29T23:58:00","slug":"tasmanien-33-west-nordwest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/australien\/2011\/03\/30\/tasmanien-33-west-nordwest\/","title":{"rendered":"Tasmanien 3\/3 &#8211; West-Nordwest"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 8 &#8211; 04.03.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die letzte Nacht war ziemlich ungem\u00fctlich f\u00fcr uns. Es war verdammt kalt im Auto und wir wurden st\u00e4ndig wach, weil wir froren. Wir mussten uns sogar mitten in der Nacht Pullover, Hosen und Socken anziehen. Am Morgen waren sogar die Scheiben etwas vereist. Sobald aber die Sonne heraus kam, war es sofort wieder deutlich angenehmer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Erster Halt an diesem Tag war der Lake St. Clair, ein See im Zentralen Gebirge Tasmaniens. Der Lake St. Clair ist mit 167m Australiens tiefster Natursee.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Trotz des nach wie vor mistigen Wetters spazierten wir gut eingepackt auch hier wieder eine Runde. Ab und zu schneite es zwar ganz leicht, aber liegen blieb davon nix. Bereits auf dem R\u00fcckweg unserer kleinen Runde klarte es aber mal wieder ein bisschen f\u00fcr eine Weile auf und sorgte wieder f\u00fcr noch bessere Stimmung \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Route zur Westk\u00fcste f\u00fchrte uns weiter durch schicke h\u00fcgelige bzw. bergige Landschaften, vorbei an werten Seen, Tagebaugruben und den Ortschaften, in denen die Bergleute lebten. Eisenerz spielte in dieser Gegend eine gro\u00dfe Rolle war letztendlich auch f\u00fcr s\u00e4mtliche Infrastruktur verantwortlich. Gut also, dass es ihn gibt \ud83d\ude09<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir erreichten die Westk\u00fcste in der kleine Hafenstadt Strahan. Ein kurzer Bummel entlang der 400m Promenade vermittelte den Eindruck einer wirklich gem\u00fctlichen kleinen Stadt, trotz, oder eben weil nix los war. Auf der Suche nach einem Platz f\u00fcr die Nacht kamen wir noch ein ein paar einsamen D\u00fcnen vorbei, die wir nat\u00fcrlich bestiegen. Nach dem recht warmen Tag sollte auch die kommende Nacht wieder sehr sehr kalt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 9 &#8211; 05.03.2011<\/span><\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Wie vorausgesagt, wurde es eine sehr kalte Nacht. Aber auch dieser endete irgendwann mit einem Sonnenaufgang &#8230; ja ja, Sonnenaufgang.<br \/>\nUnsere Zeit hier auf Tasmanien ging mit gro\u00dfen Schrittem dem Ende zu und wir hatten wortw\u00f6rtlich f\u00fcr gutes Wetter gebetet, da wir f\u00fcr heute einen l\u00e4ngeren Fu\u00dfmarsch zum und auf den Cradle Mountain planten, der bei schlechtem Wetter wirklich viel von seinem Reiz verlieren w\u00fcrde. Wie man sieht, es hat geholfen &#8211; und wie.<br \/>\nDie Anfahrt zum Parkplatz des National Parks war auch schon sehr sehenswert und machte auch Lust auf die Wanderung. Wie stellten TiDo also heute einfach mal ab und zogen los.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die ersten 2km waren noch recht enspannt, danach ging es jedoch \u00fcber einen recht steilen Anstieg auf die erste Zwischenh\u00f6he, von der man schon mal einen tollen Blick \u00fcber den See hatte, der sich direkt im Tal vor dem Cradle Mountain ausbreitete. Auch der vorerst weitere Verlauf des Weges war von hier aus gut zu erkennen und so ging es nach einer kurzen Pause weiter.<br \/>\nNach weitestgehend flachen Abschnitten und nur wenigen, aber knackigen Anstiegen, standen wir nun direkt am Fu\u00df des Berges. Die ersten 300m des weiteren Verlaufs waren noch zu erahnen, danach sah man nur noch Felsen. Wir waren gespannt und begannen also den Aufstieg.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie schon von untern vermutet, h\u00f6rte der Weg irgendwann einfach auf und war weiter nur noch an vereinzelten Stangen zu erkennen, die zwischen Felsen und den Resten des Neuschnees von letzter Nacht herausragten. Wir kletterten und kraxelten also von hier an, denn mit Wandern hatte das nun nichts mehr zu tun. Ich (Tim) fands geil! \ud83d\ude09 Der vereiste Pfad f\u00fchrte vorbei an gro\u00dfen Eiszapfen und eingefrorenen Pflanzen bis zu einem Sattel, an dem das ganze Thema &#8222;Weg&#8220; noch eine Steigerung erfuhr. Die letzten 100m (keine H\u00f6henmeter) waren unter den Bedingungen nur mit F\u00fc\u00dfen UND H\u00e4nden zu meistern und so machte ich mich daran, zum Gipfel zu kommen.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Doreen wurde es hier jedoch etwas zu steil und sie f\u00fchlte sich nicht mehr allzu sicher. So pausierte sie schon etwas eher, gemeinsam mit ein paar anderen \u00e4ngstlichen, meist weib- lichen Begleitungen.<br \/>\nOben angekommen hatte hatte man einen atemberaubenden Ausblick, den man mit nur wenigen anderen, zumeist franz\u00f6sischen Touristen teilen musste. Bei genauerem Hinsehen musste ich feststellen, dass diese tats\u00e4chlich in Flipflops hier hoch gekommen waren &#8230; Freaks!<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Auf den Aufstieg folgte nat\u00fcrlich auch hier der Abstieg. Bis auf das felsigen St\u00fcckhinauf zum Gipfel handeltet es sich bei unsere gew\u00e4hlten Route um einen Rundweg um den oben genannten See. Wir durften auf dem R\u00fcckweg also noch einmal neue Ausblicke auf den Cradle Mountain und die Gegend genie\u00dfen und machen um so \u00f6fter kleine Pausen.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Unten angekommen waren wir geschafft, aber mehr als zufrieden. Es war ein toller Tag, der noch einen kr\u00f6nenden Abschluss finden sollte: Am fr\u00fchen Abend schlichen wir uns auf den Cradle-Mountain-Campingplatz und duschten &#8230; HEISS!!! Das war ein Genu\u00df. Es gab sogar einen F\u00f6hn, welch Luxus. OK, dass Wasser war leicht br\u00e4unlich, aber das sah man nur im Waschbecken. Die Duschen selbst waren ja braun geflie\u00dft \ud83d\ude09 &#8230; aber egal, das Wasser war warm!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 10 &#8211; 06.03.2011<\/span><\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Da am n\u00e4chste Morgen schon die F\u00e4hre auf uns wartete, stand an unserem letzten Tag also ein Roadtrip auf dem Plan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Fr\u00fch gestartet f\u00fchrte uns dieser zu Beginn \u00fcber unbefestigte Stra\u00dfen durch einsame Gegenden und vorbei an einem Tagebau zum kleinen Ort Corinna. Ein irgendwie niedliches D\u00f6rfchen, bestehen aus einer Hand voll H\u00e4usern, an einem einem Fluss. Wir nutzen dort die \u00d6rtlichkeiten und fuhren nach einer kleinen Pause weiter Richtung Nordwesten. Entferntes n\u00e4chstes Ziel war die Westk\u00fcste Tasmaniens. Die etwa 150km lange wei\u00dfe Schotterstra\u00dfe bis zum Wasser hatten wir praktisch v\u00f6llig f\u00fcr uns und so genossen wir die Ruhe und die vorbeifliegende Einsamkeit.<br \/>\nBei Couta Rocks erreichten wie also dann nach etwa zweieinhalb Stunden das Ufer und stellten fest, dass es hier rein optisch einige Parallelen zur Ostk\u00fcste Tasmaniens gab. Glasklares Wasser, Felsen und Sand. Auch hier sehr sehr sehenswert.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Entlang der K\u00fcste ging es weiter nach Norden bis zum West Point. Wie der Name erahnen l\u00e4\u00dft, findet man sich dort am westlichsten Punkt der Insel wieder. Sch\u00f6n und gem\u00fctlich! Wie schon den ganzen bisherigen Tag, hielten sich auch hier die Besucher sehr in grenzen &#8230; mit anderen Worten, wir waren allein und spazierten ein bisschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die n\u00e4chste Etappe f\u00fchrte uns nun weg von der West- und hin zur Nordk\u00fcste bei Stanley. Dort findet man die sogenannte Nut. Diese kleine markante Halbinsel, im Prinzip ein gro\u00dfer Felsen am Ufer, pr\u00e4gt das Bild dieser Gegend und liefert ein wirklich schickes Panorama.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auch wenn uns das Schild hoffen lie\u00df, konnten wir leider keine Pinguine ersp\u00e4hen. Auf dem weiteren Weg zur\u00fcck nach Devonport, dem Start-Zielpunkt unserer Tasmnienrunde, kamen wir noch durch den Ort Penguin, wo Doreen zumindest einen unechten Pinguin sehen durfte.<br \/>\nIm nachinein h\u00e4tten wir uns ein paar Tage l\u00e4nger Zeit gew\u00fcnscht, denn auf dem letzten St\u00fcck sind wir schon relativ &#8222;schnell&#8220; durchgefahren. Aber das lie\u00df sich nun nicht mehr \u00e4ndern. Wir haben heute das Beste aus der verbleibenden Zeit gemacht.<br \/>\nIn Devonport trafen wir auf dem Schlaf-Parkplatz an der Hafeneinfahrt ein deutsches P\u00e4rchen, das am n\u00e4chsten Morgen ebenfalls mit dem Schiff zur\u00fcck nach Melbourne fahren wollte. Wir verbrachten den letzten Abend auf Tasmanien gem\u00fctlich und gemeinsam.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 11 &#8211; 07.03.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Fr\u00fch morgens legte die F\u00e4hre ab und es ging wieder zur\u00fcck nach Melbourne, dass uns diesmal mit Sonnenschein empfing.<br \/>\nTasmanien hat uns richtig gut gefallen und uns ein ganz anderes Bild von Australien n\u00e4her gebracht. Vor allem ist es etwas, was sich auch sehr gut f\u00fcr einen 3 Wochenurlaub anbietet, ohne dabei etwas weglassen zu m\u00fcssen &#8230; f\u00fcr alle, die noch nicht wissen, wo es im n\u00e4chsten Winter hingehen soll \ud83d\ude09<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 8 &#8211; 04.03.2011 Die letzte Nacht war ziemlich ungem\u00fctlich f\u00fcr uns. Es war verdammt kalt im Auto und wir wurden st\u00e4ndig wach, weil wir froren. 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