{"id":92,"date":"2011-04-09T07:22:00","date_gmt":"2011-04-09T05:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mtbonline.de\/australien\/2011\/04\/09\/bei-anton-in-esperance-31-03-bis-04-04-2011\/"},"modified":"2011-04-09T07:22:00","modified_gmt":"2011-04-09T05:22:00","slug":"bei-anton-in-esperance-31-03-bis-04-04-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/australien\/2011\/04\/09\/bei-anton-in-esperance-31-03-bis-04-04-2011\/","title":{"rendered":"Bei Anton in Esperance &#8211; 31.03. bis 04.04.2011"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 1 &#8211; 31.03.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ziel war heute die S\u00fcdk\u00fcste Westaustraliens und der von Touristen und Backpackern au\u00dfnahmslos gelobte Ort Esperance. Dort soll es die sch\u00f6nsten Str\u00e4nde Australiens geben und dementsprechend stiegen wiedereinmal unsere Erwartungen. Wir alle freuten uns, als wir dem Meer endlich wieder n\u00e4her kamen und als wir in dem sehr \u00fcberschaubaren und geb\u00fctlichen St\u00e4dtchen ankamen, wurden wir nicht entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bevor es jedoch auf die Great-Ocean-Drive, eine Stra\u00dfe entlang der K\u00fcste bei Esperance, ging, stand zun\u00e4chst W\u00e4sche-Waschen auf dem Programm. Bei den maximal halbst\u00fcndigen Waschprogrammen der Maschinen in den Waschsalons war das aber schnell erledigt und es konnte losgehen. Wir machten sozusagen Strandhopping, fuhren also von einer Bucht zur N\u00e4chsten. Wir spazierten im Sand, auch \u00fcber die felsigen Abschnitte und zumindest wir Kerle gingen nat\u00fcrlich auch Baden.<br \/>\nDoreen und mich erinnerte die Gegend ein bisschen an die Str\u00e4nde in Tasmanien, nur dass es hier um einiges w\u00e4rmer war und das Baden keine \u00dcberwindung kostete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem wir den kompletten &#8222;Great Ocean Drive&#8220; abgefahren waren und uns wirklich jeden Strand gesehen hatten, suchten wir uns f\u00fcr die Nacht einen geeigneten Platz am Meer, wo Marcos Mitfahrer auch problemlos ihre Zelte aufbauen konnten.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Wie immer bewiesen wir dabei ein gutes H\u00e4ndchen. Yvonne und Nick wollten gerade anfangen, ihre Schlafpl\u00e4tze einzurichten, als uns Anton, ein etwas kautziger, aber sehr fit-wirkender \u00e4ltere Herr \u00fcber den Weg lief und uns ansprach.<br \/>\nZu beginn dachten wir, er wolle uns ermahnen, da hier ja camping eigentlich verboten sei. Das Gespr\u00e4ch ging zun\u00e4chst auch in diese Richtung. Das Thema \u00dcbernachtung endete aber recht Bald mit Antons Worten: &#8222;Na ihr k\u00f6nnt doch nicht HIER bleiben! Kommt doch mit zu mir, ich habe ein Haus und ein gro\u00dfes Grundst\u00fcckt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nat\u00fcrlich hatten wir wieder die typisch deutschen Zweifel, denn in Deutschland w\u00fcrde es wohl nicht so schnell passieren, dass man einfach mal angesprochen und zum \u00dcbernachten eingeladen wird &#8230; ok, au\u00dfer in Hamburg \ud83d\ude09<br \/>\nWir waren jung und zu f\u00fcnft, also legten wir die Bedenken beiseite und fuhren Anton bis zu seinem Haus nach und hatten seit l\u00e4ngerem mal wieder ein festes Dach \u00fcber dem Kopf &#8230; es sollten am Ende 4 N\u00e4chte werden.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Anton ist ein 73-j\u00e4hriger &#8222;Friese&#8220;, der vor ca. 40 Jahren nach Australien kam und nun mit seiner Freundin in Perth lebt. Vor einigen Jahren baute er ein Haus in Esperance, in dem er nun eigentlich den gro\u00dfteil seiner Zeit mit &#8222;auszuspannen&#8220; und ein paar Hobbys verbringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beim Backpacker-Abendessen, dass aus Nudeln mit So\u00dfe bestand, \u00fcberzeugten wir Anton, dass es nicht immer Fisch und Fleisch sein muss &#8230; aber, naja, Fisch und Fleisch sind schon gut :). Zu Bier und Wein unterhielten wir uns anschlie\u00dfend wiedermal ausf\u00fchrlich \u00fcber unsere bisherige Reise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 2 &#8211; 01.04.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am n\u00e4chsten Morgen wurde ausgeschlafen und danach ausf\u00fchrlichst gefr\u00fchst\u00fcckt. Marco musste allerdings etwas fr\u00fcher aufstehen, da Yvonne recht fr\u00fch in die Stadt gebracht werden wollte. Sie hatte sich entschieden, mit dem Bus weiter nach Perth zu fahren. Ihr ging es wohl etwas zu langsam voran!?<br \/>\nAm fr\u00fchen Nachmittag k\u00fcmmerten sich Marco und ich ein wenig um die Autos, da uns diverses Werkzeug aus Antons Garage zur Verf\u00fcgung stand. Allerdings war alles in Ordnung und so konnten wir sp\u00e4ter mit Doreen, aber ohne Nick nochmal zum Strand fahren.<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Wir genossen Antons Gastfreundschaft sehr. Sein Haus war gem\u00fctlich und f\u00fcr uns f\u00fchlte es sich wie Luxus an. Wir hatten unser &#8222;eigenes&#8220; Bad, durften unsere W\u00e4sche waschen und das Internet nutzen, wie wir wollten.<br \/>\nAnton war tags\u00fcber gar nicht zu Hause und erledigte wohl einige Dinge in der Stadt. Hier zeigte sich wieder mal das gro\u00dfe Vertrauen gegen\u00fcber uns Fremden, die wir dennoch allein in seinem Haus ein- und ausgehen durften. Wir h\u00e4tten also eigentlich sein Haus ausr\u00e4umen k\u00f6nnen &#8230; Flachbildschirm, Computer, Auto usw. \ud83d\ude1b<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 3 &#8211; 02.04.2011<\/span><\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der heutige Tag begann wie gestern &#8230; warum auch nicht. Selbst f\u00fcr Marco wiederholte sich der Vormittag, denn heute musste er Nick zum Bus bringen. Der wollte seiner deutschen Freundin in Adelaide nach einem Auffahrunfall zur Seite stehen. Ihr selbst ging es gut, ihr Auto jedoch war ein Totalschaden. Somit waren wir nun &#8222;nur&#8220; noch zu dritt unterwegs, was aber keinen von uns wirklich st\u00f6rte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem Mittag wollte Anton mit uns einen Ausflug zum &#8222;Cape le Grande&#8220; machen und nat\u00fcrlich lie\u00dfen wir uns nicht zweimal bitten.<br \/>\nDer Weg dort hin war nat\u00fcrlich keine Stra\u00dfe, sondern ein Strand. Wir sind ja auch in Esperance. Unterwegs kamen wir an D\u00fcnen vorbei, die bestiegen wurden. Am Cape selbst \u00fcberredete Marco Anton zum Angeln. Wie wir ja wissen, war Marco in den letzten Wochen dabei eher gl\u00fccklos gewesen. Aber unter den Augen eines alten Fuchses dauerte es nicht lange und der erste hing am Haken. W\u00e4hrend die beiden beim Angeln ihren Spass hatten, genossen Doreen und ich den Ausblick und die Sonne, denn von beidem gab es mehr als genug &#8230;<\/p>\n<p><p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nObwohl die Sonne schon nicht mehr sooo weit \u00fcber dem Horizont stand, entschieden wir uns, noch auf den &#8222;Frenchmens Peak&#8220; zu steigen. Er ist zwar nicht besonders hoch, aber \u00fcberragt alles andere in der Gegend deutlich, was eine gute Aussicht verspricht.<br \/>\nDer Aufstieg war kurz, aber steil und knackig. Wir waren alle sehr \u00fcberrascht, wie selbstverst\u00e4ndlich Anton das meisterte.<br \/>\nOben angekommen bekam man einen sehr guten Eindruck von der tollen Landschaft. Auf der einen Seite das blaue Meer mit seinen vielen wei\u00dfen Buchten und auf der anderen das endlose, recht karge Land.<br \/>\nWir verweilten eine ganze Weile und das nicht nur, weil Anton verschnaufen musste. Wir hatten diesen tollen Flecken Erde kurz vor Sonnenuntergang ganz f\u00fcr uns allein. Kein Grund also schnell weiter zu ziehen.<br \/>\nR\u00fcckzu nahmen wir trotz Dunkelheit wieder den Weg entlang des Strandes, an dem sich mittlerweile sehr viele zum Angeln niedergelassen hatte. In der D\u00e4mmerung und nach Sonnenuntergang sollen die Fische wohl besonders schnell anbei\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 4 &#8211; 03.04.2011<\/span><\/p>\n<p>no images were found<\/p>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Ruhetag, wenn man das so nennen kann. Au\u00dfer ein wenig Arbeit im Garten, war nichts geplant. Anton baut auf seinem Grunddt\u00fcck praktisch alles an, was man irgendwie in der K\u00fcsche verwerten kann. Vom Olivenbaum bishin zu Tomaten und Feigen war alles zufinden. Von einigem war auch einfach soviel da, dass er damit nicht anderes anfangen konnte, ausser es nach den verschiedensten Rezepten einzukochen. Der Hit waren die sauer eingelegten Auberginen, das Rabahrbakompott, die Pflaumenmarmelade, &#8230;<br \/>\nDer Tag klang bei Wein und &#8222;Der Herr der Ringe &#8211; die Gef\u00e4hrten&#8220; aus. Wir haben den Film allerdings nicht komplett geschafft, da einer nach dem anderen in seinem Sessel oder auf der Couch eingeschlafen war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span class=\"post-title\">Tag 5 &#8211; 04.04.2011<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es hie\u00df Abschied nehmen von Anton und Esperance. Die 5 Tage hier werden uns vor allem durch Anton in besonderer Erinnerung bleiben. Danke Anton!<br \/>\nEr wird vermutlich noch vor uns in Perth ankommen, weil er den direkteren Weg fahren wird. Jedenfalls hat er uns auch da schon zum Essen eingeladen. Wir werden sehen, ob es klappt.<br \/>\nMarco, Doreen und ich machten uns also auf den Weg zu einer neuen Etappe entlang der westaustralischen K\u00fcste. Albany wird unser n\u00e4chstes Ziel sein &#8230; vermutlich morgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 1 &#8211; 31.03.2011 Ziel war heute die S\u00fcdk\u00fcste Westaustraliens und der von Touristen und Backpackern au\u00dfnahmslos gelobte Ort Esperance. Dort soll es die sch\u00f6nsten Str\u00e4nde Australiens geben und dementsprechend stiegen wiedereinmal unsere Erwartungen. 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