{"id":27,"date":"2011-11-26T21:59:12","date_gmt":"2011-11-26T20:59:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tido.world\/dubai\/?p=27"},"modified":"2015-11-26T20:03:51","modified_gmt":"2015-11-26T19:03:51","slug":"ein-paar-tage-in-dubai","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/dubai\/2011\/11\/26\/ein-paar-tage-in-dubai\/","title":{"rendered":"Ein paar Tage in Dubai"},"content":{"rendered":"<p><i class=\"fa fa-quote-left fa-2x fa-pull-left\"><\/i>Nach 18 Stunden Aufenthalt am Flughafen in Christchurch, 3 Stunden Flug nach Sydney, 5 Stunden Aufenthalt in Sydney und schlie\u00dflich fast 14 Stunden Flug nach Dubai, fielen wir am Vormittag 11:00 Uhr auf das Bett in unserem Hotel. Geplant war eine kurze Mittagsruhe von 1-2 Stunden. Als wir jedoch wieder erwachten und schon alles dunkel war, wurde uns klar, das der Tag wohl gelaufen war. Wir schliefen noch die ganze Nacht durch.<\/p>\n<p>Am Samstag, 19. November, begann dann unsere Entdeckung Dubai\u00b4s, bei staubtrockenen 32Grad. Gerade aus dem k\u00fchlen Neuseeland gekommen, war das schon eine Umstellung. Und auch die Autos fahren hier auf der falschen Stra\u00dfenseite, die ja eigentlich die Richtige ist. Wir sind verwirrt.<\/p>\n<p>Aber zum Gl\u00fcck sind wir in Dubai nicht mit dem Auto unterwegs. Mit der komplett F\u00fchrerlosbetriebenen (und zum Gl\u00fcck voll klimatisiert) Metro kamen wir vom Hotel zum Stadtzentrum und in die umliegende Stadtteile. Schon beim Anblick der Metrostationen wird einem klar, wieviel Geld oder besser gesagt \u00d6l, dieses Land besitzt.<\/p>\n<p>Die Z\u00fcge sind eingeteilt in &#8222;Gold Class&#8220;, ein Wagon f\u00fcr Frauen und Kinder und einer f\u00fcr die &#8222;Holzklasse&#8220;. Beim Ein- und Aussteigen wird gedr\u00e4ngelt was das Zeug h\u00e4lt. &#8222;Erst raus, dann rein!&#8220; &#8211; gibt es nicht! Und wenn man meint, der Zug ist voll, irrt man sich gewaltig.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich dreht sich in Dubai fast alles um den ber\u00fchmten Burj Khalifa, das h\u00f6chste Geb\u00e4ude der Welt mit 828 Metern. Schon vom Flughafen aus haben wir ihn sehen k\u00f6nnen und selbstverst\u00e4ndlich war er auch unser erster Anlaufpunkt. Irgendwie realisiert man die Gr\u00f6\u00dfe des Geb\u00e4udes nicht auf Anhieb. Man muss es erstmal richtig wirken lassen. Wir standen davor, schauten immer wieder nach oben, bekamen dann fast eine Genickstarre&#8230; versuchten verzweifelt Fotos zu machen und stellten fest, das einfach immer wieder die Spitze des Geb\u00e4udes fehlt. Und so langsam wurde uns klar, das der Burj Kalifa ein unglaubliches Bauwerk ist. Ein sch\u00f6nes Bauwerk und das nicht nur wegen der H\u00f6he.<\/p>\n<p>Wenn man dann schon einmal vor dem h\u00f6chsten Geb\u00e4ude der Welt steht, will man nat\u00fcrlich auch hinauf. In der 124. Etage befand sich die Aussichtsplattform, leider nicht ganz oben sondern &#8222;nur&#8220; auf einer H\u00f6he von 452 Metern. Die Aussicht auf Dubai, eine Stadt mitten aus der W\u00fcste hochgezogen, war ziemlich beeindruckend.<\/p>\n<p>Direkt neben dem Burj Khalifa befindet sich die &#8222;Dubai Mall&#8220;, das zweitgr\u00f6\u00dfte Einkaufszentrum der Welt (das Gr\u00f6\u00dfte befindet sich ebenfalls in Dubai \ud83d\ude09 ) In der Dubai Mall befinden sich neben den 1200 Gesch\u00e4ften und 120 gastronomischen Einrichtungen, eine Eislaufbahn, musikgesteuerte Springbrunen, eine 24m hohe Wasserkaskade, ein Multiplexkino mit 22 S\u00e4len, ein Pr\u00e4sentationszentrum, ein Abenteuerland f\u00fcr Kinder und den gr\u00f6\u00dften Gold-Souk der Welt mit 200 Goldgesch\u00e4ften. Au\u00dferdem erstreckt sich ein riesiges Aquarium \u00fcber 3 Etagen.<br \/>\nWir spazierten mehrere Male durch die Mall, behielten jedoch selten den \u00dcberblick und waren mit der Anzahl der Gesch\u00e4fte manchmal einfach \u00fcberfordert. Jedoch war es sch\u00f6n anzusehen, anders als \u00fcbliche Einkaufszentren. Es war prunkvoller, leuchtender, goldener&#8230;<\/p>\n<p>Jeden Abend findet vor der Dubai Mall und dem Burj Khalifa eine Licht-Wasser-Musik-Show statt. Beschreiben kann man es nicht, aber wir haben so einige Male G\u00e4nsehaut bekommen. Arabische Musik, im Takt dazu Wasserfont\u00e4nen bis zu 150 Meter hoch und das jeden Abend von 19 bis 23 Uhr. Irre die Araber \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Wir spazierten auch etwas au\u00dferhalb des Zentrums, um zu sehen, wie die Menschen hier in Dubai eigentlich so leben. So au\u00dferhalb der Metro oder der Mall, wo doch immer alles klimatisiert war, kamen wir dann m\u00e4chtig ins schwitzen. Trockene, staubige Hitze&#8230; Dubai ist eine W\u00fcstenstadt. \u00dcberall befindet sich Sand. Kein Rasen, keine B\u00fcsche, Pflanzen oder B\u00e4ume (es sei denn nachtr\u00e4glich angeplanzt), \u00fcberall einfach nur Sand. Dazu Sandfarbene, flache H\u00e4user und zwischendrin unz\u00e4hlige Moscheen.<\/p>\n<p>In Dubai gibt es \u00fcber 1000 Moscheen. 5 Mal am Tag ist die Gebetsmusik zu h\u00f6ren. Von allen Seiten h\u00f6rt man den Gesang. Das gab eine sch\u00f6ne Athmosph\u00e4re und dann wird einem bewusst, in welch religi\u00f6sen Land man sich eigentlich befindet.<\/p>\n<p>Leider konnten wir keine Moschee von innen sehen, da wir die begrenzte Stunde Besuchszeit in der einen f\u00fcr Besuche vorgesehen Moschee verpasst haben.<\/p>\n<p>Bei unseren vielen Spazierg\u00e4ngen durch die Stadt, bekamen wir ein wenig den Eindruck das die Scheiche in Dubai wohl ein bisschen an Gr\u00f6\u00dfenwahnsinn leiden. \u00dcberall wird gebaut, es ist schwierig Fotos ohne Baukr\u00e4ne darauf zu schie\u00dfen. Die meisten Geb\u00e4ude stehen jedoch leer.<\/p>\n<p>\u00dcberall liest man von gr\u00f6\u00dften, l\u00e4ngsten, luxuri\u00f6sesten, einzigen &#8222;&#8230;&#8220; der Welt. Alles soll irgendwie einzigartig, besonders und spektakul\u00e4r sein. Dabei geht jedoch ein wenig die Touristenfreundlichkeit verloren. Fu\u00dfwege kreuzen pl\u00f6tzlich eine Mauer und man wei\u00df nicht mehr wo man langlaufen soll. Die tolle &#8222;Dubai Mall&#8220; hat f\u00fcr Fussg\u00e4nger gar keinen richtigen Haupteingang. Es gibt lediglich einen Tiefgarageneingang, in denen auch die Buse hineinfahren. Fu\u00dfwege verlaufen sich jedoch im Nichts. Stra\u00dfen kann man nicht \u00fcberqueren, das es keine Ampeln oder Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberwege gibt. Geb\u00e4ude, die f\u00fcr die Touristen beworben werden, kann man sich nicht anschauen, da sie eingemauert sind und kein Weg heranf\u00fchrt.<br \/>\nSo zum Beispiel der Burj Al Arab, das luxuri\u00f6seste und teuerste Hotel der Welt, zu dem noch das h\u00f6chste reine Hotelgeb\u00e4ude der Welt. Es steht direkt am Wasser, auf einer k\u00fcnstlich angelegten Insel. Wir wollten in die N\u00e4he des Hotels ans Wasser, aber Pustekuchen. Hohe Mauern schirmten uns ab und wir konnten nur von Weitem und durch ein paar Palmen einen Blick erhaschen. Wir liefen ein paar Kilometer die Stra\u00dfe entlang und fanden dann doch einen Weg ans Wasser. Die Sonne ging bereits unter und wir bekamen noch einen h\u00fcbschen Blick auf das Hotelgeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Am letzten Abend in Dubai schauten wir uns noch einmal die Wassershow am Burj Khalifa an. Als h\u00e4tte es jemand gewusst, wurde zum Wasserspektakel das Lied &#8222;Time to say Goodbye&#8220; gespielt. Wir beide hatten einen Klos im Hals, hielten uns an der Hand und genossen das Schauspiel. Innerlich versuchten wir uns zu verabschieden &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 18 Stunden Aufenthalt am Flughafen in Christchurch, 3 Stunden Flug nach Sydney, 5 Stunden Aufenthalt in Sydney und schlie\u00dflich fast 14 Stunden Flug nach Dubai, fielen wir am Vormittag 11:00 Uhr auf das Bett in unserem Hotel. Geplant war eine kurze Mittagsruhe von 1-2 Stunden. 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