{"id":21,"date":"2011-10-21T07:55:00","date_gmt":"2011-10-21T05:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mtbonline.de\/neuseeland\/2011\/10\/21\/auckland-18-10-bis-21-10-2011\/"},"modified":"2011-10-21T07:55:00","modified_gmt":"2011-10-21T05:55:00","slug":"auckland-18-10-bis-21-10-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tido.world\/neuseeland\/2011\/10\/21\/auckland-18-10-bis-21-10-2011\/","title":{"rendered":"Auckland &#8211; 18.10. bis 21.10.2011"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">4 Wochen Neuseeland haben wir nun noch vor uns. Der Anfang unserer Reise nach Neuseeland war begann etwas holprig und wir bekamen es direkt etwas mit der Angst zu tun, dass unser Neuseelandabenteuer von einem schlechten Karma umgeben ist.<br \/>\nAngefangen hatte alles mit einer simplen Frage. Wie kommen wir von unserem Hostel in Sydney zum Flughafen, ohne die teure Flughafenverbindung nutzen zu m\u00fcssen? Wir hatten eine g\u00fcltige Wochenkarte f\u00fcr Bus, Bahn und F\u00e4hre und suchten einfach nur nach einer Verbindung zum Flughafen. Jedoch konnten uns Touristinfomrationsangestellte nach mehrmaligen Fragen keine genauen Ausk\u00fcnfte geben und wirkten schnell genervt. Selbst das Personal im Verkehrszentrum, antwortete mit patzigen, knappen Antworten: &#8222;M\u00fcsste die Buslinie 400 sein, bin mir aber nicht sicher!&#8220; Wo soll man denn sonst fragen, wenn nicht im Verkehrszentrum? So etwas waren wir ja von Australien gar nicht gewohnt&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit ein paar ungenauen Informationen schlugen wir uns durch und fanden nach einigen Minuten herumirren (mit einem 20kg Rucksack auf dem R\u00fccken ist das eine absolute Qu\u00e4lerei&#8230;) dann doch die richtige Buslinie, welche uns ohne Zuzahlung zum Flughafen brachte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Erleichtert, das wir noch gut in der Zeit lagen, machten wir unsere Rucks\u00e4cke Abgabe bereit und gingen zum Check-in. Der nette Jet-Star-Mitarbeiter bearbeitete unsere Unterlagen und P\u00e4sse und informierte sich \u00fcber unsere Reisepl\u00e4ne. Er wollte unter anderem wissen, wie lange wir in Neuseeland bleiben wollen. Dann fragte er nach unserem R\u00fcckflugticket. \u00c4hm&#8230; wir haben noch keinen R\u00fcckflug gebucht. Daraufhin meinte er, er k\u00f6nne uns nicht einchecken, wenn wir keinen R\u00fcckflug haben. Die Neuseel\u00e4nder scheinen es da etwas genauer zunehmen als in Australien. Na herzlichen Gl\u00fcckwunsch.<br \/>\nDa hatten wir uns scheinbar nicht genau informiert und nun haben wir den Salat.<br \/>\nTim versuchte mit etwas Geschick, den Mitarbeiter davon zu \u00fcberzeugen, das wir tats\u00e4chlich nur 4 Wochen in Neuseeland bleiben wollen, dieser wollte es jedoch schwarz auf wei\u00df best\u00e4tigt haben. Hartn\u00e4ckig wies er uns darauf hin, das wir noch knappe 20 Minuten haben um einchecken zu k\u00f6nnen und verwies uns damit an eine Dame am Servicetresen, die uns einen R\u00fcckflug buchen k\u00f6nne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Uns flatterte das Herz. W\u00fcrden wir jetzt unheimlich viel Geld f\u00fcr ein R\u00fcckflugticket bezahlen m\u00fcssen, weil uns nichts anderes \u00fcbrig bleibt, als das zu nehmen, was die Servicedame uns anzubieten hat? W\u00fcrden wir unseren Flug noch bekommen? Wenn nicht, wann geht der n\u00e4chste Flieger nach Auckland und was kostet der Spa\u00df dann? Mal ganz abgesehen von unserem Auto, welches wir ja bereits gebucht hatten&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nun, die Dame lies sich zwar unendlich viel Zeit, die wir ja nicht wirklich hatten, schnatterte zwischendrin immer wieder mit Kolleginen, aber hatte letztenendes doch einen Flug f\u00fcr uns, der preislich ganz &#8222;normal&#8220; war und auch zu unserem gew\u00fcnschten Termin passte. Nur etwas passte nicht und zwar das Ziel: Sydney! Umsonst verabschiedet \ud83d\ude00<br \/>\nEgal, wir waren froh und jagten wieder zum Check-in und dann direkt zum Gate, ein paar Minuten sp\u00e4ter sa\u00dfen wir im Flugzeug. Geschafft, alles nochmal gut gegangen. 18:30 Uhr hoben wir ab&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">3 Stunden sp\u00e4ter plus 2 Stunden Zeitverschiebung, also 23:30 Uhr Ortszeit, landeten wir in Auckland. Es regnet. Aber wir hatten uns nicht nur vom Land Australien verabschiedet, sondern auch vom sonnigen, warmen Wetter, somit waren wir darauf eingestellt.<br \/>\nAn der Passkontrolle gab es keine weiteren Probleme und wir steuerten zur Gep\u00e4ckausgabe, wo mein Rucksack schon fr\u00f6hliche Runden auf dem Band drehte. Nun mussten wir nur noch auf Tim\u00b4s Rucksack warten. Wir warteten und warteten und warteten&#8230; &#8222;Und wenn sie nicht gestorben sind, dann &#8230;&#8220;<br \/>\nTim\u00b4s Gep\u00e4ck ist wohl in Sydney geblieben. So eine Sch&#8230; Also doch ein schlechtes Karma!<br \/>\nDer n\u00e4chste Flug von Sydney nach Auckland kommt am n\u00e4chsten Abend um die selbe Zeit und wenn sie den Rucksack finden, w\u00fcrde er dann mitkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Naja, da n\u00fctzt alles aufregen nichts, daran kann man nix \u00e4ndern. Wir suchten uns also ein gem\u00fctliches Pl\u00e4tzchen im Flughafen, es war bereits 1:00 Uhr. Wir hatten keine \u00dcbernachtung gebucht, sondern wollten die paar Stunden bis zum Morgen im Flughafen verbringen und dann unser Mietauto abholen, dessen Firma direkt am Flughafen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine gepolsterte Sitzbank mit Tisch und Steckdose (f\u00fcr den Laptop) in der N\u00e4he geh\u00f6rte uns. Noch schnell einen Happen zu Essen bei McDonalds holen und dann gem\u00fctlich machen, das war der Plan. Ich bestellte, zieh die EC-Karte durch das Ger\u00e4t&#8230; piep piep &#8222;Error&#8220;. Hm, falscher Pin? Falsche Richtung? Nee, alles richtig gemacht.<br \/>\nMit unserer australischen EC-Karte k\u00f6nnen wir nicht in Neuseeland bezahlen und das obwohl wir extra in der Bank in Australien danach fragten und die uns versicherten, das dies kein Problem sei. Pustekuchen! Anscheinend muss man doch irgendwas aktivieren.<br \/>\nNa gut, etwas Bargeld haben wir ja noch. Ich z\u00fccke die Scheine und die Frau von McDonalds sch\u00fcttelt mit dem Kopf. *Hand an Kopf klatsch* Wir haben ja nur australisches Geld, befinden uns aber nun in einem anderen Land. Ach Mensch, die Uhrzeit macht sich bemerkbar.<br \/>\nAm Geldautomaten bekamen wir schlie\u00dflich Geld und konnten zumindest erstmal unsere McDonalds Rechnung bezahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dann jedoch standen wir vor dem n\u00e4chsten Problem: Wie bezahlen wir unser Auto am n\u00e4chsten Morgen? Wir versuchten das Geld am Automaten abzuheben, jedoch ist der t\u00e4gliche Betrag begrenzt und reichte nicht. Es ist wie verhext. Was kommt als n\u00e4chstes?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In den n\u00e4chsten Stunden ruhten wir uns etwas aus, schauten Filme auf dem Laptop und nutzten die ruhigen Stunden zwischen 2:00 und 5:00 Uhr, in denen scheinbar kein Flug ging, f\u00fcr ein paar leichte Nickerchen. Ab 5:00 Uhr herschte wieder reges Treiben und an Schlaf war nicht mehr wirklich zu denken. Wir versuchten uns wach und fit zu halten, ich mit einem Kaffee und Tim mit einem Banananen-Energie-Shake. Funktionierte jedoch nur bedingt.<br \/>\nGegen 9:00 Uhr riefen wir die Mietfirma an, die in der Best\u00e4tigungsmail einen Abholservice anbot. Die Dame am Telefon wusste von unserer Buchung und 10 Minuten sp\u00e4ter war der Shuttle da. Blo\u00df gut, da funktionierte mal was. Wir hatten schon Bedenken, das unsere Buchung vielleicht noch irgendwo untergegangen ist. H\u00e4tte ja irgendwie noch dazu gepasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Unser Auto war jedoch noch nicht \u00dcbergabe bereit. So mussten wir noch etwas warten, was uns nicht sehr st\u00f6rte, da wir eh noch nicht wegfahren k\u00f6nnen, wegen Tim\u00b4s fehlenden Gep\u00e4cks. Bezahlt haben wir dann einen Teil in bar und f\u00fcr den Rest musste Tim\u00b4s deutsche Kreditkarte herhalten. Gegen Mittag, es str\u00f6mte immernoch wie aus Eimern, hatten wir dann unser lila-gr\u00fcnes Jucy-Auto.<br \/>\nJucy ist eine bekannte Australisch\/Neuseel\u00e4ndische Mitwagenfirma, die vorallem Camper vermietet. Wir kannten sie bereits aus Australien und sagten: &#8222;Wenn ein Camper, dann Jucy.&#8220;<br \/>\nNat\u00fcrlich ist unser quietschgr\u00fcner Jucy kein Vergleich zu unserem Tido und schon gar kein Ersatz, aber immerhin bleiben wir der Marke Toyota treu \ud83d\ude09 Unsern Jucy nannten wir spontan &#8222;Doti&#8220; (DOreenTIm).<br \/>\nBisher sind wir sehr zufrieden mit Doti. Er (oder &#8222;sie&#8220;, sind uns noch nicht sicher) f\u00e4hrt sich superleicht (automatic) und ist sehr ger\u00e4umig. Das Bett im hinteren Teil, kann man zu einer Sitzgelegenheit leicht umbauen, untendrunter ist viel Stauraum. Ganz hinten ist eine kleine Kocheinheit, ein kleines Sp\u00fclbecken mit Wasserkanister darunter und ein K\u00fchlschrank. Es gibt sogar ein &#8222;Moonroof&#8220; zum Sternegucken in der Nacht und Vorh\u00e4nge zum kompletten zuziehen. Kopfkissen, riesige dicke Bettdecke, Handt\u00fccher, Kochtopf, Pfanne, Geschirr, Besteck&#8230; inklusive. Ach und nicht zu vergessen: der DVD-Player mit kleinem Bildschirm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">[Not a valid template]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr die besorgten Mutti\u00b4s, wir haben das Rund-um-Sorglos-Versicherungspaket gebucht, welches es finanziell in sich hatte, aber scheinbar trotzdem g\u00fcnstiger ist, als wenn uns irgendwo ein Kn\u00f6pfchen oder Hebelchen abbricht.<br \/>\nMit unserem neuen Gef\u00e4hrt, fuhren wir erstmal an eine ruhige Ecke ans Wasser, bauten das Bett zusammen und schliefen ein paar Stunden&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mittlerweile haben wir den 21.10.2011 und wir warten noch immer auf Tim\u00b4s Gep\u00e4ck. Am 18.10. sind wir angekommen, am 19.10. Mittags hatten wir unser Auto und h\u00e4tten losfahren k\u00f6nnen, immerhin haben wir nun einen etwas strafferen Zeitplan. 4 Wochen f\u00fcr ein Land, welches aus 2 Inseln besteht, da muss man sich entscheiden, was man sich anschaut und was man &#8222;links liegen lassen&#8220; muss. Nun sind schon 3 Tage vergangen und wir stecken noch immer in Auckland fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auckland ist mit 1,2 Mio. Einwohnern Neuseelands gr\u00f6\u00dfte Stadt und nat\u00fcrlich haben wir uns hier nun schon etwas umgeschaut, sofern es das Wetter zul\u00e4sst. Unser erster Eindruck: Es ist \u00fcberall saftig gr\u00fcn. Es gibt verdammt viele Schafe (und die sind so knuffig). Es herrschen mindestens 3 Jahreszeiten an einem einzigen Tag. Und, man braucht nur eine knappe Stunde von der Ost- zur Westk\u00fcste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">[Not a valid template]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4 Wochen Neuseeland haben wir nun noch vor uns. 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