Bis Ubud auf Bali
9. August 2015 von TiDo
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Seit der Rückreise von Australien waren wir schon nicht mehr Passagier bei Emirates, obwohl wir doch bisher nur gute Erfahrungen gemacht hatten. Die Zugtickets waren im Flugpreis inbegriffen, so also ging es am Samstagmorgen wiedermal mit der Bahn zum Frankfurter Flughafen. Auch diesmal wieder mit zuuu viel Zeitpuffer im Gepäck, verbrachten Doreen und ich die Zeit bis zum Abflug bei der bekannten Fastfood-Kette im Terminal 2, bis dann um 22:20 Uhr der erste Flug bis Dubai pünktlich startete.
Die Boeing 777-300ER brachte uns auch heute in etwa 6 Stunden komfortabel bis in die Emirate, wo wir nach nur knapp einer Stunde den gleichen Flugzeugtyp in Richtung Denpasar bestiegen. Mittlerweile war Sonntag, als wir gegen 21:30 Uhr auf Bali landeten. Nach den 9:20 Stunden seit Dubai freuten wir uns nun sehr auf die erste Unterkunft im Ort Ubud. Das lag allerdings nicht direkt ums Eck, sondern musste mit einem Taxi erfahren werden. Also beschafften wir uns zunächst Bares in der lokalen Währung, dem indonesischen Rupie, und reihten uns in die Schlange am offiziellen Taxischalter des Flughafens in Denpasar ein. Hier ging es jedoch überraschend schnell voran, nur wenigen Minuten später führte uns der Fahrer des Fahrzeugs 957 zum Gefährt, verlud das Gepäck und fragte nach dem Ziel. Wir reichten ihm den Ausdruck, er nickte wenig vertrauenserweckend und fuhr los. Nach eineinhalb Stunden irrwitziger Slalomfahrt im nächtlichen Mopedverkehr der scheinbar nie enden wollenden Stadt, entließ uns das Taxi am Straßenrand unter einem Schild, welches tatsächlich den Namen unserer Gebuchten Herberge trug. Wir folgten den Pfeilen und Schildern durch schulterbreite Gassen bis in einen gepflegten Hinterhof. Inzwischen kurz vor Mitternacht forderte ein Zettel uns namendlich auf, zu klingeln, sobald wir da sind. Die Herrin des Hauses, eine äußerst nette Deutsche, hieß uns willkommen und brachte uns auch gleich zu unserer, nennen wir es Haushälfte. Nach dem die Zeiten für das Frühstück kurz erklärt waren, entließ sie uns auch schon in die notwendige Nachtruhe …

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